• DSDS (RTL) 15.03.2009 No Comments

    Bevor ich etwas über die zukünftigen Exsternchen schreibe, bei deren raschem Verglühen wir auch heute Abend wieder Zeuge sein dürfen, muss ich mich hier mal über Dieter Bohlens Klamotten beschweren: Ich glaube nämlich, der hat meinen Fernseher kaputt gemacht! Sein Anzug war so megaquietschneonpinkorangerot, dass mein Apparat da nur noch eine völlig gesättigte, konturlose Farbfläche draus gemacht hat. So etwas kenne ich eigentlich nur von der Digitalknipse, wenn sich der Blitz in einem Fenster spiegelt.

    Das Motto “Geschlechtertausch” passt natürlich wie bestellt zu Benny Kieckhäben. Er bringt Madonnas “Like a Virgin” mit ziemlich viel Heiteitei und zieht sich damit Dieters Unmut zu: “Dies ist kein Tuntenball und keine Transenshow”. Das Publikum buht etwas, aber Bohlen mag nunmal keine Schwulen, jedenfalls nicht in seiner Sendung. Sarah Kreuz macht es besser und bringt mit Westlifes “You raise me up” echtes Gänsehautfeeling rüber, das bescheinigt ihr auch die Jury. Tränendrüsenalarm beim Bravoboy Marc Jentzen: Er begrüßt vor der Sendung – und natürlich vor der Kamera – Kinder aus seinem früheren Kinderheim. Seinen Titel “I kissed a Girl” von Katy Parry bringt er trotz guter Tanzperformance gesanglich ziemlich dürftig rüber und Dieter befindet: “Du entwickelst Dich vom Jackpot zum Trostpreis”.

    Als nächstes kommt Annemarie Eilfeld und stürzt schon im Einspieler kopfüber in die Megafalle: Sie lästert über Publikumsliebling Holger und wird deshalb bereits vor dem ersten Ton ausgebuht. Auch das gut gesungene “Sweet Home Alabama” von Kid Rock (ursprünglich Lynyrd Skynyrd) kann ihr nicht mehr helfen. Ein gnadenloses Pfeifkonzert ist danach die Quittung für soviel Naivität. Den heiligen Holger zu lästern, unseren “Captain Entertainment”, wie kann man nur? Wo doch jeder weiß, wie gern auch die Jury aus Dieter, Dieter und Dieter den durchgeknallten Verwaltungsfuzzi mag. Gute Nacht, Annemarie, Du warst zu blöd für diese Welt…

    Irgendwie hat Daniel Schuhmacher offensichtlich Angst vor dem heutigen Showmotto “Geschlechtertausch”, denn er nutzt seinen ganzen Einspielfilm, um klar zu machen, dass er nicht schwul sei. Soso. Danach singt er mit viel Falsett, aber größtenteils sauber “Irgendwas bleibt” von Silbermond. Tja, irgendwas bleibt, nämlich der Eindruck, dass Daniel weniger an sich glaubt, als die Jury. Die ist von seinem Auftritt hellauf begeistert und Dieter lässt sich sogar zu dem Satz hinreißen “Man muss ja auch nicht immer rumtanzen, wie eine angestochene Wildsau.”. Nanu, geheimes Zerwürfnis mit Holger? Man wagt es ja kaum zu hoffen.

    Danach kommen leider Szenen vom Kandidatensofa, auf die ich und mein Magen gern verzichtet hätten: Moderator Marco Schreyl inszeniert die Versöhnung der bösen Annemarie mit Holger. Sie flennt fast “ich habe das gar nicht so gemeint, das fiese RTL-Kamerateam hat mich gelinkt!”. Wie man ihren Satz “Holger passt nicht zu DSDS” anders interpretieren kann, bleibt allerdings ihr Geheimnis. Schade, wäre sie nicht eingeknickt, hätte ich für die Frau angerufen, aber das kann sie sich jetzt in die blonden Haare schmieren!

    Und nach der Werbepause kommt es dann noch viel ekeliger: Es wird eine Szene gezeigt, die sich wenigen Minuten zuvor (noch vor der “Versöhnung”) live auf dem Kandidatensofa abgespielt hatte, als Annemarie von ihrem Auftritt zurück kam und sich der gedisste Holger offenbar gewaltbereit vor ihr aufbaute und mindestens (!) herumfuchtelte, genauer kann man das nicht erkennen. Daniel und Marc mussten sich schützend vor das Mädel stellen und man hat plötzlich Angst, dass der einfältig-harmlos wirkende Pianoclown der Blondine etwas antun könnte. Schön, dass die Kamera gnadenlos drauf hält, vielleicht reicht das ja für seine Disqualifikation.

    Ungerührt geht das Programm danach weiter mit Elton Johns “Your Song”, das von Harfenjule Cornelia Patzlsperger weitgehend unfallfrei zu Gehör gebracht wird. Auf dem Männersektor hat sich für Cornelia offenbar in der letzten Woche noch nichts Entscheidendes getan, deshalb wärmt Dieter das Thema wieder auf. Er greift dazu tief in den RTL-Giftschrank und zeigt zur allgemeinen Belustigung Bilder der schlimmsten Casting-Knallschoten. Am Ende kommt noch ein Bild vom Jurykollegen Volker, das Dieter mit einigen derben Sprüchen unterhalb der Gürtellinie kommentiert. Auf diesem Niveau fühlt er sich ja bekanntermaßen zuhause.

    Wo wir gerade beim niedrigen Niveau sind: Nun kommt  Holger Göpfert, der verhinderte Frauenschläger. Allanah Myles “Black Velvet” ist sein heutiger Titel, den ich gleich nach dem Blogschreiben aus meiner MP3-Sammlung löschen werde. Diesmal hat man Holger offenbar unter Valium gesetzt und am Piano festgebunden, damit er nicht so zappelt. Zucken und Hüpfen tut zunächst lediglich seine Stimme, allerdings recht unmelodisch. Erst in der zweiten Hälfte des Liedes reißt er sich los, taumelt aber nur noch ein wenig benommen über die Bühne und macht insgesamt – insbesondere im Vergleich zur Vorwoche – einen ziemlich aufgelösten Eindruck.

    Dieter lässt hinterher gleich den Psychologen raushängen und attestiert, Holger sei ein ganz Sensibler und deshalb habe ihn der Streit mit Annemarie wohl sehr mitgenommen. Kein Wort zu dem komplett versemmelten Titel – Benny hätte er dafür gevierteilt. Stattdessen schenkt Bohlen dem Wasserhasser Göpfert einen Schwimmkurs und kündigt für die nächste Sendung Bilder von Holger im Becken an. Das hat die Welt ja gerade noch gebraucht! Holger scheint dabei wirklich neben sich zu stehen und brabbelt Unverständliches, das Marco soweit möglich der Außenwelt übersetzt. Schließlich will Holger auch noch die Telefonnummer durchgeben, verheddert sich aber total, bis Marco ihn stoppt und die Situation professionell auffängt. Jau, das ist eben live und Holger ist einfach nur Panne. Ein Tipp für RTL: Stellt dem Mann das Mikrofon ab, wenn er nicht gerade “singt”. Und eigentlich auch dann!

    Ab geht es in die Welt des deutschen Schlagers mit “Gesichtskrapfen” Vanessa Neigert. Sensibel, wie das Fernsehen halt ist, werden ihre Gewichtsprobleme ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Im Einspieler stellt ein Arzt fest, sie habe die Kondition einer Siebzigjährigen. Sie plappert dann etwas von ihrer  “Konditotion” – gemeint ist wohl Kuchensucht -  und bewirbt sich damit um den Titel “Zlatko des Jahres”. Sie hat sich Reinhard Meys “Über den Wolken” ausgesucht. Schade, “Aber bitte mit Sahne” von Udo Jürgens wäre doch viel komischer gewesen… Offenbar sind ihr die Kalorien dann auch noch zu Kopfe gestiegen und sie vermackelt den Text gründlich, außerdem stellt sich ihr altes Lispelproblem wieder ein. Egal, Dieters Jury hat’s nicht gemerkt und winkt sie anstandslos durch.

    Den Abschluss macht Dominik Büchele, Mädchenschwarm und zunehmend auch Mamas Liebling. Ist das nicht der Typ auf der Kinderschokolade? Sein Einspieler zeigt keine körperlichen oder psychischen Macken, sondern einfach, wie sehr er es genießt, jetzt auf der Straße von kleinen Mädchen erkannt zu werden. Schon zum zweiten Mal in Folge singt er nicht James Blunt, persönlicher Rekord! Diesmal ist es “First Day of my Life” von Melanie C. und er kriegt es wieder ziemlich gut hin, da kann man nicht meckern.

    Als Sahnehäubchen, sorry Vanessa, kommt zum Abschluss noch der Song “Stand by me” von Ben E. King. Den führen unsere Kandidaten zusammen mit Seal auf, der in DSDS offenbar noch dringend seine neue CD promoten muss.

    Die Zeit bis zur Urteilsverkündung versüßt uns RTL wieder mit Humor für Leute, die mit dem Rückenmark denken. Dann wirbt Seal mit einem weiteren Titel für seine CD, danach müssen Benny, Marc, Cornelia und Annemarie nach vorn und raus fliegt Cornelia, die Frau mit den geschickten Fingern. Ist wohl zu alt für die Sendung, ihre Fans schlafen sicher schon. Mist, Holger ist immer noch dabei, aber wenigstens ganz klar mit fallender Tendenz!

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  • DSDS (RTL) 08.03.2009 No Comments

    Das Motte der ersten DSDS-Mottoshow lautet “Greatest Hits”, damit passt eigentlich jeder halbwegs bekannte Titel. Megadramatisches spielte sich aber hinter den Kulissen der ersten DSDS-Mottoshow ab: Vanessa Civiello hat am Vortag wegen Zickereien mit Annemarie das Handtuch geschmissen. Die hat ihr nämlich angeblich die Idee geklaut, sich während des Titels der Hälfte der Garderobe zu entledigen. SCHANDALE!!! (Wie es eine sprachlich minderbemittelte Casting-Kandidatin mal ausgedrückt hat.) Dieter ist darüber offensichtlich vergrätzt und tritt in der Sendung verbal nach. Immerhin erhält Nachrückerin Michelle Bowers damit kurzfristig die Chance, ihren vergeigten Top15-Auftritt von der letzten Woche wieder auszubügeln.

    Und los gehts: Die böse Annemarie Eilfeld zieht sich tatsächlich mitten in ihrem Britney-Spears-Titel den Rock aus, hält sich den aber im anschließenden Interview schamhaft vor alle interessanten Stellen. Merkwürdig. Und merkwürdig geht es auch weiter, denn jetzt kommt Warmblüter Benny Kieckhäben mit seiner Posing-Show und erhält von Volker und Nina Lob dafür, dass er zum ersten Mal einen Männertitel gesungen hat. Dieter sieht das anders, Benny wirke wie ein “Schnappkarpfen mit Haarteil” und habe große Chancen auf das Rückfahrticket.

    Michelle Bowers gibt “Valery” von Amy Winehouse, man merkt aber, dass sie nur einen Tag dafür üben konnte, trotzdem bekommt sie von der Jury viel Lob. Das kriegt auch Marc Jentzen , der sicherheitshalber gleich doppelt auf die Tränendrüsen der Zuschauer drückt: Seine seit Jahren verkrachten Eltern sitzen gemeinsam im Publikum und außerdem hatte er in der letzten Woche eine fiese Stimmbandentzündung. Sein Boyz-II-Men-Auftritt ist zwar nur so lala, aber dafür trägt er eine funkelnde Jacke, wird von seinen Anhängerinnen der Bravo-Fraktion mit Stofftieren fast zugeschüttet und hat vermutlich deshalb Dieter auf seiner Seite, weil der sich wohl im Hinterkopf gute Vermarktungschancen ausrechnet.

    Danach  ist wieder Schlagerzeit mit Vanessa Neigert , dem selbsternannten “Gesichtskrapfen”. Diesmal versucht sie sich an Marianne Rosenbergs “Er gehört zu mir”, bleibt mit vielen schrägen Tönen aber auf Karaoke-Niveau. Andererseits trägt sie einen roten 60er-Jahre-Rock und Bohlen mag deutsche Schlager, daher lässt die Jury sie ungeschoren davonkommen. Harfenjule Cornelia Patzlsperger singt zwar Duffy ganz gut, die Harfe wird aber vom Orchester völlig zugedröhnt und ist wegen der Sitzperformance eher ein Klotz am Bein. Homestorymäßig ist bei ihr nicht viel zu holen, sie hat keine Kinder aus kaputten Beziehungen, ihre Eltern sind nicht geschieden, ja haben nicht mal schlimme Krankheiten. Um diesem Mangel abzuhelfen, wurden sie von RTL wenigstens dazu verdonnert, im Trachtenlook im Publikum sitzen zu müssen. Außerdem wird der Umstand breitgetreten, dass Cornelia zur Zeit unbemannt – aber willig – ist.

    Blondschopf Daniel Schuhmacher hat zwar eine gute Stimme, sollte aber lieber nur im Radio auftreten, denn Action ist seine Sache nicht: Er steht bei seinem eh schon ruhigen Simply-Red-Titel wie angenagelt auf der Bühne. Macht nichts, Dieter denkt wohl an den CD-Verkauf und prophezeit ihm trotzdem eine große Zukunft. Kleinmädchenschwarm Dominik Büchele lässt diesmal James Blunt im Schrank und greift zu Höherem, nämlich John Lennons “Imagine”. Komisch, wenn man die Augen schließt klingt es immer noch, als ob James Blunt sänge… Klar, bei dem Titel ist die Performance naturgemäß auch eher mau, aber das reißt Dominik mit seinem Blumenkinderoutfit locker wieder raus und die Jury ist angetan.

    Dann kommt der Gipfel, nämlich mein “Special Friend” Holger Göpfert . Leider hat man seine Krankheit in der Zwischenzeit noch immer nicht heilen können und so müssen wir einen weiteren schweren Zuck- und Hüpfanfall über uns ergehen lassen. Diesmal verhunzt er Freddie Mercurys “Great Pretender” und selbst der abgehärtete Dieter findet den Auftritt “ein bisschen komisch”. Das, was Daniel fehlt, hat Holger hundertfach zu viel. Noch schlimmer ist aber die drum herum gestrickte Homestory, die uns unfreiwillig zu Zeugen von Göpferts unbeholfenen Balzversuchen beim weiblichen Geschlecht macht. Der Mann hat aber auch überhaupt keine Peinlichkeitsgrenze, merkt der noch was???

    Den klaglosen Auftritt von Sarah Kreuz kriege ich wegen der akuten Magen- und Darmprobleme nach Holgers Auftritt nur am Rande mit. Es scheint aber gut gelaufen zu sein und Dieter bemängelt lediglich Sarahs angespannten Gesichtsausdruck beim Singen. Kein Wunder, vermutlich kämpft sie mit ihrem Abendessen, schließlich musste auch sie vorher Holger hören und sehen…

    Nach dem Motto “wer Holger übersteht, dem kann man alles zumuten” sendet RTL zwischen Show und Ergebnis wieder haufenweise Comedy, die sämtliche Vorbehalte gegen den deutschen Humor bestätigt. Andererseits, vielleicht zeugt gerade Holgers unerklärlicher Aufstieg davon, dass die Deutschen über sich selbst lachen können?

    Nach einer endlos scheinenden Stunde ist es soweit: Marc, Annemarie und Benny überleben die Vorhölle des “Du musst leider nach vorn”, Michelle tut das bedauerlicherweise nicht. Offensichtlich haben ihre Fans mehrheitlich zu Stefan Raabs Wok-WM auf ProSieben umgeschaltet und können ihr nicht helfen. Das zweite bittere Ergebnis des Abends lautet damit: Wir müssen uns mental auf eine weitere Show mit Holger einstellen!

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  • DSDS (RTL) 01.03.2009 No Comments

    An diesem Samstagabend dürfen die Top 15 aus dem großen DSDS-Casting zum ersten Mal live auf die Bühne. Dabei muss der eine oder andere ziemlich Federn lassen. Wer hätte gedacht, dass Marc und Michelle doch so schief singen können? Und ein paar Töne versemmelt eigentlich jeder, trotzdem ist das Endergebnis insgesamt keine große Überraschung.

    Der Auftritt von Holger ist eine glatte Lachnummer, finde ich: Bei der ersten Strophe seines Beatles-Hits sitzt er noch ganz ruhig am Klavier und wiegt die Zuschauer in trügerischer Sicherheit. Im nächsten Moment fürchtet man akut um seine (also Holgers) Gesundheit, denn plötzlich spring er auf wie vom Iltis gebissen und hüpft kreischend auf der Bühne rum, als hätte man ihm einen elektrischen Dosenöffner in die Hose gesteckt. Mich erinnert dieser Anfall sehr an Steve Ballmers Wahnsinnsauftritt bei der Microsoft Convention 2000.

    Bedauerlicherweise lässt man Holger vor und nach seinem Auftritt auch noch zu Worte kommen: Nicht nur, dass er kaum etwas zu sagen hat, er drückt das auch noch schlecht aus und sein zusammenhangloses Genuschel klingt zudem grässlich, weil er so eine merkwürdig hohe, unmodulierte Sprechstimme hat. Ich weiß, das habe ich hier schon in meinem letzten DSDS-Eintrag bemängelt, aber es tut ja keiner was dagegen!!! Weiterhin gilt: Völlig egal, was Holger macht, Dieter liebt ihn und zwingt auch die ihm absolut hörige Restjury, ihn zu mögen. Sie überschütten ihn mit Kosenamen wie “Joe Cocker auf Speed”, “fünfter Beatle”, “tanzender Döner-Spieß” (!), “Captain Entertainment” usw. Meine Fresse, wenn das schon der “Kapitän” des  Unterhaltungsdampfers sein soll, dann will ich nicht die Matrosen sehen…

    Nach einer unsäglichen Zwischenpause von einer Stunde, in der Sondermüll aus der RTL-Comedy-Freibank gesendet wird, kommt die Wertung, nach alter Tradition schön spannend gemacht. Was wäre DSDS ohne die Übergabe des Briefumschlags mit den Ergebnissen durch “Doktor Fleischhauer”? Vom Publikum werden per Telefon in die Top 10 Daniel, Vanessa Neigert (50er-Jahre Oldies), Dominik (James-Blunt-Klon), Sarah und natürlich Holger (grrrrrrrrgrummelbrummelkotzwürgspotz) gewählt. Von der Jury kommen dann noch Annemarie, Marc (trotz miesen Gesangs), Vanessa Civiello, Harfenjule Cornelia und Quotentunte “Paradiesvogel” Benny dazu.

    Wenn man das mal mit der letzten Staffel vergleicht, würde ich schon jetzt behaupten, dass die musikalische Qualität damals besser war. So geniale Stimmen wie Thomas Godoj, Faady Maalouf oder Linda Teodosiu scheinen unter den letzten 10 diesmal nicht zu sein. Aber dafür haben wir ja den sonderbaren Pausenclown mit Fistelstimme. Mal sehen, wie Mark Medlock den neuen Nebenbuhler an Dieters Seite verkraftet…

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  • DSDS (RTL) 22.02.2009 No Comments

    Kurz gesagt: Alles wie erwartet

    Alle Favoriten, von denen man es sowieso angenommen hatte, sind Sensenmann Dieter für den Augenblick von der Klinge gehüpft und gehören nächsten Sonnabend zu den Top 15.

    Der unsägliche Holger, den ich wegen seiner unangenehmen Sprechstimme lieber singen als reden höre, muss bei Dieter einen tierischen Stein im Brett haben. Der könnte bestimmt auch La Paloma auf den Fingern pfeifen (oder "Ave Maria" auf der Mundharmonika…) und Dieter fände es trotzdem toll. Nach meiner Einschätzung passt sein Talent eher zur Bespaßung von Rheumadeckenfahrten. Zwischen den ganzen Teenies und Gerade-Twens sieht er für mich aus wie ein dreifacher Sitzenbleiber in einer Grundschulklasse. Mal sehen, ob das Publikum ihn trotzdem mag und wer weiß, vielleicht erreicht DSDS so ja auch endlich mal die Kuckident-Generation…

    Apropos Altertum: Ein bemerkenswerter Fall ist auch Vanessa Neigert, die am liebsten deutsche Schlager aus den 50ern und 60ern zum Besten gibt und irgendwie aussieht, wie die Reinkarnation von Trude Herr (wem das noch etwas sagt). Auch Vanessa gehört zu Dieters Lieblingen, seit sie beim Casting einen vom ihm gewünschten fossilen Hit drauf hatte. Es macht aber Spaß, ihr zuzusehen, das muss man ehrlicherweise zugeben.

    Ein paar etwas unscheinbarere Kandidaten hat man sich wohl als Kanonenfutter für das erste Publikumsvoting in der nächsten Woche aufgespart. Wenn Holger Glück hat, überlebt er diese Runde dank seines Dieter-kann-nicht-irren-Bonus, aber irgendwann kommt hoffentlich für ihn der Moment der Wahrheit. Ich tippe mal, dass am Ende Michelle, Dominik, Marc, Daniel und Sarah den Superstar unter sich ausmachen werden. Bis dahin ist in diesem Blog aber noch viel Zeit für Lästereien, versprochen.

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