Hallo Leute,
wie der Titel unseres heutigen Beitrags schon nahe legt, geht es bei “Deutschland sucht den Superstar” diesmal primär um Äußerlichkeiten. So langsam bewegen wir uns in Richtung auf die erste Liveshow, bei der am kommenden Sonnabend die Top 15 der diesjährigen DSDS-Staffel auftreten soll. Bis dahin müssen Dieter Bohlen, Fernanda Brandao und Patrick Nuo aber noch dringend ein paar zu unmusikalische oder zu hässliche Störenfriede aus der Sendung werfen und in der heutigen zweieinhalbstündigen Folge kommen sie damit auch ein ganzes Stück voran. Die scheinbar idyllische Malediven-Trauminsel verwandelt sich für immer mehr Kandidaten in ein Terror-Eiland.
Einst begründete Mao Tse-Tung, u.a. Erfinder der blutigen chinesischen Kulturrevolution, die Sinnhaftigkeit öffentlicher Exekutionen so ehrlich wie brutal: “Einen bestrafen, um damit hundert zu erziehen!” Dieser Maxime folgte in der letzten Woche gewissermaßen auch Onkel Dieter, indem er Fatima Aarrad und Vidina Popov in einer Art Tribunal vor allen Augen aus der Menge der angetretenen Kandidaten herausrief und auf den direkten Heimweg schickte, sie hatten sich nämlich für seine Zwecke als untauglich erwiesen. Dermaßen eingeschüchtert, lernen sich die Texte für die heutigen Titel vermutlich wie geschmiert…
Die erste Gruppe besteht aus Awa Corrah, Maxime Dassen, Albresha Iljazi. Awa trägt mittlerweile eine orange-rote Löwenmähne und verweigert anfänglich das Interview (“Eure Kamera ist blöd”) – wenn das Bohlen erfährt, ist sie so gut wie tot. Die drei Mädels proben leicht geschürzt unter den Palmen und wackeln dabei mit allen geeigneten Extremitäten. Der johlend gaffenden Jünglingsmeute gefällt das ausnehmend gut, man gerät allgemein in Balzlaune und insgeheim werden untereinander wahrscheinlich schon die Claims abgesteckt, wer da später mit welcher mal flirten darf und so weiter. Das eine oder andere T-Shirt fliegt beiseite und Felix Hahnsch zeigt öffentlich, wozu er sein Jahresabo im Fitnesscenter braucht, er hat sich dort nämlich ein Sixpack gebastelt, das er nun stolz in die Kamera reckt. Hätte er man ähnlich viel für seine Stimme getan… Awa, Maxime und Albresha haben nun also ihren Auftritt vor der Jury mit “When Love takes over” von David Guetta und Kelly Rowland und machen ihre Sache sehr gut. Sie singen prima und die recht tänzerische Choreografie passt zur Umgebung (Palmen, Strand und türkisfarbenes Meer) wie Arsch auf Eimer. Nur Awa kriegt von Dieter einen eingeschenkt (“faule Bratze”), weil sie für den Text einen kleinen Spickzettel braucht.
Danach kommen drei “Jungs”, nämlich Tobias Wojczewski, Marvin Cybulski und Nils Jörissen. Ääääh, nun gibt es allerdings eine echte Enttäuschung für die Damenwelt: Der blonde Muskelmann Nils hat nach seinem Fiasko mit Vidina nicht nur bei Dieter die Favoritenrolle eingebüßt, sondern wohl auch die Lust verloren, überhaupt an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Mitten in der Nacht, noch während er mit Tobias und Marvin zusammen probt, beschließt er seinen DSDS-Ausstieg, lässt sich von seinen Partnern auch nicht mehr umstimmen und nimmt das nächste Wasserflugzeug gen Heimat! In aller Eile zimmern die beiden Zurückgebliebenen ihren Titel “Please forgive me” von Bryan Adams auf die neue Gruppenstärke um und treten so morgens vor Bohlens Jurygericht. Onkel Dieter nimmt Nils Abschied mit einem knappen Spruch zur Kenntnis und zeigt sich auch ansonsten eher kurz angebunden. Die Strophen sitzen alle noch nicht so richtig und mittendrin ist plötzlich das Playback zu Ende, wo die Kandidaten offenbar noch weiter singen wollen. Marvin ist darüber sichtlich entsetzt, was ihm Dieter dann wiederum als unprofessionell ankrittelt. Ein Star müsse eben mit allem rechnen. Und überhaupt, seine Stimme sei natürlich genial, aber wie er die Nummer verkaufe, das sei “Scheiße hoch hundert”, er stünde da herum “wie ein angeschossener Bär”. Tobias kriegt dann von Patrick und Dieter auch noch unisono sein Fett weg, das sei ein total unkonzentrierter Auftritt gewesen. Auweia!
Noch drei Herren der Schöpfung: Felix Hahnsch, Phillip Allar und Norman Langen dürfen Wolfgang Petrys Alkoholikerhymne “Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n” zu Gehör bringen. Bunt kostümiert bzw. (Felix) oben ohne treten die drei vor die Jury. Gesanglich klappt alles, aber hinterher kriegt vor allem Phillip von Dieter den Kopf gewaschen: “Star Appeal hast Du zero, die Stimme ist besser als das, was Du da ansonsten fabrizierst”. Sein Comic-T-Shirt vom KiK-Grabbeltisch stinkt völlig ab neben dem stylischen Outfit von Gelhaarträger Norman und Felix mit seinem eingeölten Waschbrettbauch, die ihn zu allem Überfluss beide um einen Kopf überragen. Norman bekommt vom Poptitan zum Abschied noch den Titel “Schlageronkel von DSDS” verliehen. Nett gemeint, hört sich aber in meinen Ohren echt böse an…
Kurzes Zwischenspiel: Wir werden zwangsweise mit in den Bungalow von Albresha und Anna-Carina genommen und dürfen das dortige Chaos besichtigen. Sie sind scheinbar beide Messies, haben ihre Bude in Rekordzeit komplett vermüllt und dabei auch die Betten mit allen möglichen und unmöglichen Schmink- und Hygieneresten garniert. Höhe- bzw. Tiefpunkt ist der Besuch der Kamera im Klo, wo eine der Damen ganz offensichtlich im Eifer des Gefechts vergessen hat, nach der Verrichtung des großen Geschäfts die Spülung zu betätigen. Und so schwimmt das, was man eigentlich herunter zieht (und das übrigens nebenbei zum unverzichtbaren Bestandteil der meisten Sätze von Dieter Bohlen gehört) munter, aber wenigstens leicht verpixelt, im Toilettenbecken. Jaja, wir sind halt bei RTL, hier rutscht die Schamgrenze von Jahr zu Jahr tiefer und nichts ist zu peinlich, um es nicht doch noch mit irgendeiner bekloppten Drehbuchfinte in die Sendung zu quetschen. Für’s nächste Jahr erwarte ich dann mindestens mal eine öffentliche Darmspiegelung…
Marco Angelini und Denise Lorenz versteht man nicht, solange sie sich in ihrem heimatlichen Idiom unterhalten – und das ist bei Denise eigentlich immer. Was unsereiner als schwere Sprachbehinderung empfindet und von RTL mühsam untertitel werden muss, ist für den Österreicher und die Bayerin gewohnter Alltag. Denise bildet heute zusammen mit Anna-Carina Woitschack und Zazou Mall ein Mädchentrio. Sie ist dabei etwas im Nachteil, denn das Tanzen ist nicht ihre Sache, im Gegensatz zu den anderen beiden, die nicht nur das Talent, sondern auch die Figur dafür haben. Neben ihnen sieht Denise verloren und – man muss es so sagen – klein und pummelig aus. Die drei Damen performen zu Katy Perrys “California Gurls”. (Wieso heißt das eigentlich nicht “Girls”, wie sich das gehört?) Die beiden “Großen” machen ihre Sache superprofessionell, als hätten sie ihr junges Leben lang nichts anderes gemacht, bewegen sich grazil und flirten mit Jury und Kamera. Dagegen fällt Denise optisch ganz klar ab, Dieter bringt es mal wieder auf den Punkt: “Du erinnerst mich immer an den iPod nano, klein, komisches Design und es kommen Töne raus. Du bist sehr unauffällig und gesungen hast Du auch nicht besonders gut.” Anna-Carina bekommt dagegen sein allerhöchstes, fast schon schwelgerisches Lob: “Ich sehe das mit den Augen eines Mannes, ich hätte nie gedacht, das Du Dich so geil bewegen kannst. Mein Lieber Scholli, Begeisterung pur, ich kann mich nicht erinnern, dass irgendein Mädchen bei DSDS schon vorher mal so eine Ausstrahlung hatte, megageil!” Gut, dass zwischen uns Zuschauern und Dieter Bohlen noch die Monitorscheibe ist, sonst würde er mit seinen feuchten Männerträumen den einen oder anderen Wohnzimmerteppich überschwemmen. Wenn ich seine Freundin daheim in Tötensen wäre, würde ich schon mal so langsam den Koffer vom Boden holen, denn viel intensiver kann man ja wohl öffentlich nicht flirten. Und altersmäßig würde Anna-Carina auch gut in sein Beuteschema passen, sie ist sweet seventeen und noch komplett unbemannt, wie wir aus dem Casting memorieren. Die aktuelle Bohlengespielin ist lt. Wikipedia dagegen schon stolze 27 Jahre alt, müsste also dringend mal wieder ausgewechselt werden.
Nun wieder drei Männer, Fernanda soll ja auch etwas zum Gucken haben: Shahin Radmand, Daniel Neumann und Selam Araya treten mit Sean Kingstons Reggae-Hit “Beautiful Girls (Suicidal)” an. Sie liefern den Song musikalisch makellos ab, bewegen sich dazu super und das auch noch als Gruppe. “Cool und geil”, ist Dieter Bohlens verbaler Ritterschlag, mit diesem Urteil brauchen sich die drei noch keine Gedanken um ihren baldigen Rückflug zu machen.
Als nächstes kommen gleich vier Girls, darunter Nicole Kandziora und Yalda Moghni, alle im knappen Beach-Outlook mit schwarzen Bikini-Oberteilen. Sie performen “Loca” von Shakira, auch mit ziemlich guter Choreografie, die Jury nickt zufrieden und die Mädchen sind von sich selbst begeistert.
Zwischendurch mal wieder ein kleiner Exkurs. Wir sehen in kurzen Sequenzen Mike Müller, den Straßenkehrer aus Köln, der auch auf den Malediven nicht so ganz aus seiner Haut kann und tatsächlich anfängt, die Insel zu fegen. Wir lernen daraus: In tropischen Gefilden sollte man in der sengenden Sonne immer schön die Mütze aufsetzen, sonst schmurgelt es in der Denkmurmel. Apropos “Denkmurmel”: Danach sehen wir einmal mehr Felix Hahnsch beim Trainieren seiner Bauchmuskeln. Neben ihm macht Maik Dehn ebenfalls Liegestütze und beide zusammen philosophieren darüber, dass Fitness zu den Anforderungen des Popstar-Berufs gehört, nicht jedoch zu denen des Politikers. Gut, dass das endlich mal so in dieser Klarheit gesagt wurde, wir hätten ja sonst alle dumm sterben müssen. Wo wir gerade schon einmal dabei sind, über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen, kommen wir nun auch noch zu dem ungeklärten, ja mir bisher noch nicht einmal aufgefallenen Phänomen, dass man Christopher Schwab niemals oben ohne am Strand sieht. Dabei gehört der 18jährige Blondschopf doch lt. Dieter Bohlen zu den “hübschen Jungs” bei DSDS und könnte es sich bestimmt leisten, für die Damenwelt sein T-Shirt zu lüften. Aber genau da liegt der Hase im Pfeffer, der gute Christopher will nicht als Schönling gelten, sondern nur durch seine Musik überzeugen, daher geizt er mit den Reizen. Na, da hat er es uns allen aber echt gegeben, das RTL-Management wird sich freuen. Mit dieser sonderbaren Einstellung wird das aber bestimmt nichts bei DSDS, damit endet er höchstens als Vorgruppe zu Menderez, wenn der mal wieder morgens um 4 Uhr irgendwo in der Pampa einen Auftritt in einer Dorfdisse absolviert.
Okay, nun sehen wir also unseren Möchtenichtgern-Schönling Christopher Schwab zusammen mit Mike Müller, dem Inselkehrer und Maik Dehn, dem Hobbyphilosophen. Sie versuchen sich an “Wavin’ Flag” von K’naan, einer der WM-Hymnen von 2010. Leider hat Maik heute wohl seine ganze Kraft ins Bauchmuskeltraining gesteckt und darüber das Gedächtnis vernachlässigt. Die Folge ist ein böser Texthänger schon gleich am Anfang seiner Strophe. Christopher hat dagegen eher technische Probleme, er kommt nicht ganz an den richtigen Ton heran und leider merkt Bohlen so etwas ziemlich schnell. Ansonsten war er aber leidlich zufrieden mit dieser Gruppe und sieht von weiterer Schelte ab.
Kurze Szene vom Jurytisch während der Schminkpause zwischen zwei Gruppenauftritten: Unter den entsetzten Blicken von Patrick, Fernanda und Dieter taucht aus den Fluten ein unfassbar moppeliger Mann auf und wälzt sich aus dem Wasser an Land, direkt vor den Kameras, die RTL geistesgegenwärtig weiterlaufen lässt. Ohne sich über die Öffentlichkeitswirkung seines Handelns klar zu sein, kratzt der Mann sich den weit über die Badehose hinausragenden behaarten Schmerbauch und schubbert dann weiterhin völlig unbeteiligt langsam nach links aus dem Bild. Also Sachen gibt’s…
Marco Angelini singt zusammen mit Nicole Ferreira de Rocha im Duett “Stadt” von Cassandra Steen und Adel Tawil. Das klappt allerbestens, die Jury ist einhellig sehr zufrieden, insbesondere mit der ungewohnten “Ernsthaftigkeit” von Marco. Auch Dieter lobt ihn besonders: “Kompliment, das war Hammer!”
Nun folgen DSDS-Staffelküken SebastianWurth, Superhirn Pietro Lombardi und Ardian Bajupi mit dem Song “Down” von Jay Sean, was seinerzeit, vor gefühlt hundert Jahren, auch Pietros Casting-Titel war. Die drei Jungs performen nur in Bermudas, was Fernanda zu dem Spruch “da kommen die Beach Boys angedackelt” animiert. Übrigens trägt Fernanda heute (auch, nicht nur, haha) eine riesengroße Plastiksonnenbrille aus der Nana-Muskouri-Gedächtniskollektion. Der Auftritt läuft ziemlich gut und eindeutiger Matchwinner ist der kleine Sebastian. Er sieht ja aus wie ‘n Schluck Wasser in der Kurve, steckt die beiden größeren Kollegen stimmlich aber mit Leichtigkeit in den Sack. Und flirtet dabei mit der Jury, dass es Fernanda fast die Schuhe auszieht. Dieter findet doch aber auch hier wieder einen Grund zum meckern, denn er hat beobachtet, wie Pietro sich zwischendrin den Text aus der Handfläche ablas. “Du musst Deine zwei Gehirnzellen echt mal auf Trab bringen!”, herrscht er ihn an. Und weiter geht’s “Adrian… Adrian… äh, wie wird Dein Name nochmal ausgesprochen?” “Ardian”, sagt Ardian. “Okay, Adrian…”, macht Bohlen ziemlich verwirrt weiter, “eben ist ein Wunder passiert, der abgebrochene Gartenzwerg [er deutet auf Sebastian] hat Euch die Show gestohlen. Mit seiner Stimme. Er ist drei Lichtjahre besser als ihr anderen beiden. Die ganze Gruppe war gut, aber Sebastian, Du bist’n Volltreffer!”
Stutenbissigkeit pur: Sarah Engels und Nina Richel glauben und sagen beide von sich, die bessere, wenn nicht gar die beste Stimme zu haben. “Nönö, Zickenkrieg gibt es nicht zwischen uns”, behaupten sie, aber man muss kein Tiefenpsychologe sein, um das Gegenteil zu erkennen. Sie in ein Duett zusammenzustecken, ist schon eine ziemlich perfide Leistung der RTL-Regie. Die beiden Alphaweibchen kommen mit “A Moment like this” von Kelly Clarkson auf die Strandbühne. Nina hat schon am Vorabend bei der DSDS-Party herumgenörgelt, sie kriege das nicht richtig hin, das klinge bei ihr alles viel zu krass, sie habe nicht das richtige Feeling für den Song usw. Dementsprechend ungünstig läuft auch ihr Auftritt am nächsten Morgen. Sie singt den Titel irgendwie seelenlos, sieht dabei auch noch etwas ungünstig aus in ihrem Beach-Outfit und verliert sowohl optisch als auch akustisch an ihre Konkurrentin. Sarah nutzt die Chance, sich gut in Szene zu setzen, bewegt sich gut, röhrt an den richtigen Stellen und schmachtet an den anderen. Das sieht auch die Jury so und mit jedem Lob für Sarah zerbröselt es Nina vor unseren Augen ein Stückchen weiter. Fernanda macht dann das Maß voll, als sie Nina empfiehlt, sich doch auch äußerlich ein wenig anzuhübschen, z.B. mit Öl auf der Haut, so wie es Sarah gemacht habe. Hinterher, weitab von der Jury, kriegt sie dann einen Heulkrampf, von wegen “Öl auf die Haut schmieren, dann sehe ich aus wie ein Krebs, ey!”.
Unangemessen fröhlich singend ziehen jetzt alle Kandidaten zum Jurytisch um das Urteil abzuholen, denn eigentlich sollen jetzt wieder ein paar Namen von Heimflugkandidaten genannt werden. Aber Onkel Dieter hat es sich anders überlegt, er war so zufrieden mit den heutigen Gruppenauftritten, dass er vorerst alle am Leben lässt. Abends herrscht dann allgemeine Feierstimmung, alle tanzen und trinken zusammen. Alle? Nein, zwei Kandidaten kommen zu spät und verbringen auch sonst viel Zeit miteinander, wie die allwissende Off-Stimme geheimnisvoll raunt: Es handelt sich um die gerade eben noch hoch gelobte Sarah Engels und den verpeilten König der Gedächtnisakrobaten Pietro Lombardi. Geht da was? Meine Fresse, sind wir hier in der fünften Klasse im Schullandheim? Geht da was??? Mir doch egal, sollen die machen, was sie wollen, ich spule diesen Klatschquatsch jetzt einfach vor.
Am nächsten Tag ist Balladentag, d.h. es werden Mädchen-Jungs-Pärchen gebildet und am Abend im Dunkeln vor dem Lagerfeuer werden die Liebeslieder vor der gesamten Gruppe vorgetragen. Ich beschränke mich hier aus Platzgründen mal auf ein paar Stichworte:
Zazou und Ardian mit “Russian Roulette” (Rihanna): Sehr intensive Choreografie, alle sind sprachlos, die Jury begeistert, toller Auftritt.
Anna-Carina und Norman mit “Über sieben Brücken” (Karat): Desaströs, Anna-Carina hat einen völligen Aussetzer, singt immer in einer viel zu tiefen Lage, Bohlen bricht nach drei Versuchen entnervt ab, das Riesenlob vom Vortag ist verspielt, Enttäuschung! ![]()
Pietro und Yalda mit “Qué Será, Será” (u.a. Doris Day): Staffelclown Pietro hat die Melodie nicht verstanden und den Text vergessen, seine eigenwillige Interpretation des Lieds bleibt wenigstens als unterhaltsame Lachnummer im Gedächtnis. ![]()
Ricardo und Linai mit “Make you feel my Love” (Adele): Nach gutem Anfang kommen die beiden völlig aus dem Konzept, Linai zickt beim zweiten Versuch, streitet sich mit Bohlen auf offener Bühne und kann anschließend schon mal Koffer packen gehen. Katastrophe! ![]()
Awa und Selam mit “Wenn das Liebe ist” (Glashaus): Totales Kontrastprogramm, schwieriger Titel, genial performt – besonders von Awa – und zu Recht von der Jury hoch gelobt. (Bohlen: “Dreifaches Wow”) ![]()
Katharina und Dominik ebenfalls mit “Qué Será, Será” (u.a. Doris Day): Dominik nimmt man den Lover nicht ab, den Text kann er auch nicht, Nervosität besorgt den Rest und schließlich bricht die Jury die Nummer ab. Katharina versucht noch zu handeln (“ich würde alles machen”), aber Bohlen lehnt dankend ab. Adios Amigos! ![]()
Marco und Melissa (hä, wer ist das denn, nie zuvor gesehen!!!) mit einem unbekannten Song: Wie üblich macht Marco seine Sache ordentlich, Bohlen ist zufrieden. ![]()
Denise und Mike mit “Home” (Michael Bublé): Nicht überragend, aber ganz okay, sagt Dieter. ![]()
Phillip, Sebastian und Christopher mit “Fields of Gold” (Sting): Hier überzeugt vor allem der gefühlvolle Part von Christopher. ![]()
Felix und Nicole auch mit “Home” (Michael Bublé): “Schönes Duett”, findet der Poptitan, “alles richtig gemacht!” ![]()
Sarah und Tobias schon wieder mit “Make you feel my Love” (Adele): Wohl kein besonders gelungener Auftritt, besonders Sarah enttäuscht, nachdem sie noch am Vortag gegen/mit Nina so überzeugte. ![]()
Marvin und Nina mit “Sailing” (Rod Stewart): Marvin kriegt zu Beginn einen Tequila und dann wird es sein Glücksauftritt, er überzeugt auf ganzer Linie, seine Stimme ist wie gemacht für den Titel, auch wenn er sich immer noch nicht richtig bewegen kann. Nina ist nur so lala.
Jetzt kommt am Mittwoch nur noch das Einzelsingen, dann stehen die 15 Kandidaten für die erste Liveshow am nächsten Sonnabend fest. Dies bedeutet aber auch, dass nun einige Leute gehen müssen oder wie Dieter, der Diplomat, es ausdrückt: “Bei einigen von Euch war die Leistung so Scheiße, dass es hier zu Ende ist.” Und nun bittet der Tyrann von Tötensen die Teilnehmer Ricardo, Linai, Dominik, Katharina, Sarah, Pietro, Marvin und Awa nach vorn. Marvin und Awa werden für ihre herausragenden Leistungen heute gelobt, Pietro und Sarah sollen nur einen Schreck kriegen (“Verwarnung”), der Rest darf jetzt nach der persönlichen Entbeinung durch Don Dieter nach Hause fahren. Tschüss, Ricardo, Linai, Dominik und Katharina!
So, das waren eine überlange Sendung und ein überlanger Blog (will mich bessern), schon am Mittwoch geht es weiter bei DSDS 2011.
Bis denne!





