Heute ging es bei "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" um vier Familien.
Sehenswert war davon eigentlich nur Familie Sroka-Timm aus Meppen, die nach Norwegen auswandern wollen.
Vater Jürgen, der äußerlich beachtliche Ähnlichkeit mit Al Bundy hat, wie ich finde, ist scheinbar ein Holzofen-Fan erster Stunde, denn er stürzt sich sofort freudestrahlend auf die 3 Holzöfen. Aber wie jeder guter Fan hat er natürlich überhaupt keine Ahnung von den Objekten seiner Manie, denn er versucht 2 Tage lang, die Ofen-Attrappe im provisorischen Heim (Ferienhaus) in Gang zu bringen. Eine Attrappe ist scheinbar auch die Toilette, wie sich herausstellt, denn die Spülung tut nix. Zum Glück gibt es noch einen Außen-WC mit Doppel-Plumpsklo auf dem man so richtig schön beim Abdrücken schnacken kann, wie Vater Jürgen begeistert feststellt
Begeistert ist er auch, zu meiner Verwunderung, von seinen Bewerbungsgesprächen, denn jede Firma verspricht, sich nochmal bei ihm zu melden, wie er seiner Frau erzählt, wenn er von einem Gespräch zurückkehrt… Ein Wort ist ein Wort – nicht
Leider verdirbt ihm dann doch noch eine Sekretärin die gute Laune, denn sie will ihm einfach nicht zum Chef durchlassen – da half auch sein Charme nicht und irgendwie meldet sich auch keiner…
Frustriert bis nach Meppen beschließt Jürgen erstmal, den Rückzug anzutreten, denn den Auswanderern von RTL 2 hat er eine wichtige Erkenntnis voraus -> ohne Arbeitsvertrag im Zielland sollte man nicht auswandern. (Die 2 Töchter der Familie freuen sich übrigens auch über die Entscheidung
)
Stefan K. hätte sich dies auch mal zu Herzen nehmen sollen. Er ist mit seiner Frau nämlich nach Paraguay ausgewandert! Ein Freund hatte den beiden erzählt, dass man dort mit dem Verleih von Landmaschinen ordentlich Geld machen kann. Coole Idee, dachte sich Stefan und investierte in unkaputtbare deutsche Ost-Wertarbeit in Form von Treckern und anderen Landmaschinen. In Paraguay angekommen, mussten die beiden dann feststellen, dass der Tipp des Freundes wohl etwas überholt war, denn irgendwie gab es dort schon alles, sogar Landmaschinen. (Tja, da hat wohl vermutlich ein deutscher Schrott-Händler einen Reibach gemacht
)
Ohne große Kenntnis der Landsprache waren die beiden nun dort gestrandet. Zumindest sah es so in einer der letzten Folgen von „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ aus! „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ besuchte die beiden nun erneut. Das Geschäft mit den Landmaschinen haben die beiden aufgegeben und zu ihrem Glück zählt auch in Paraguay „gute deutsche Wertarbeit“ – zumindest kann Stefan damit punkten bei seinen Jobs als Zimmermann. Inzwischen ist sich seine Frau auch sicher, dass sie „wenn sie das alles gewusst hätte“ den Trip niemals angetreten hätte. Tja wofür gibt es Google -> aber naja, sind ja Auswanderer….
Anders sieht es bei Familie Janßen aus, die seit 2 Jahren in Kanada leben. Beide Eheleute haben einen Job und die beiden Töchter sprechen inzwischen schon viel lieber Englisch als Deutsch, weil es einfacher ist! Da kann man nur sagen: „Hey, ihr seid angekommen – Glückwunsch!“
Abschließend bleibt nur noch von Yvonne Khan und Turgut Karaoglu zu berichten. Sie ist eine echte Powerfrau und Mutter (hat eine Tochter) mit eigenem Hotel in Costa Rica. Dort will sie mit Turgut und seinem Sohn eine Familie gründen. Eigentlich gibt es keine Probleme, denn Yvonne hat alles im Griff (worauf die Stimme im Off hinweist). Sie rechnet ihrem Freund in Zwegat-Marnier auch gleich mal vor, warum seine grandiose Idee von einer Döner-Bude in Costa Rica nicht so recht funktionieren kann. Das einzige Dumme in Costa Rica ist das Finden einer guten Schule, aber auch das wird Yvonne hinbekommen!





