• Heute geht es um Nicole (16) und Kay (17) – nicht verwand!

    Nicole ist eine kleine aufgetakelte Göre wie ich finde, die wirklich nix anderes im Kopf hat als Party. Ihr allein erziehender Vater hat resigniert und überlässt seiner Tochter, die übrigens schon fast von jeder Schule geflogen ist, die gemeinsame Wohnung als Partyzone! Weichei!

    Bei unserem Kay dachte ich im ersten Moment er sei so ein richtiger harter Metal-Typ, der seinen Eltern sagt wo die Richtung hingeht. Doch weit gefehlt in Wirklichkeit ist er nur ein Emo-Mädchen – er bügelt sich die Haare! Und genauso wie ein verzogenes Mädchen ist er total empfindlich und ein bisschen – wie sagt man so schön – schlampig, wenn ihr mich fragt!

    Kein Wunder das seine Eltern die letzte Chance darin sehen aus ihm einen Mann zu machen und Enkelkinder zu bekommen, indem sie ihn zu den strengsten Eltern der Welt schicken -> den Brunner in der Schweiz!

    Bernadette und Roland Brunner leben weit oben in den Alpen auf ihrem Bauernhof – hier herrschen noch Zucht und Ordnung – so glaubt man zumindest…

    Die Brunner versuchen als erstes ihren neuen Schützlingen, das Rauchen auszutreiben. Mit schwachen Erfolg… Nachdem Bernadette Nicole und Kay erwischt hat versucht sie später den beiden die Kippen abzunehmen… dabei packt sie Kay an und der kontert mit “Bitte fassen Sie mich nicht an!” und hat damit Erfolg. Das gleiche Spielchen macht er auch als Roland versucht ihm zum Hufe beschneiden der Kühe zu bewegen. Eine sehr blutige angelegen und außerdem fängt so ne Kuh auf einfach mal an zu Pinkeln und zu Scheißen wenn man grade dabei ist an ihr herum zu schnippeln…. Zu ekelig für unser Mädchen Kay! Also setzt er sich ins Auto und schmollt. Als Roland versucht ihn heraus zu ziehen aus dem Auto. Sag Kay wieder “Bitte packen Sie mich nicht an, sonst hole ich meine Mama” und die Situation ist geklärt… Tja das nenne ich mal strenge!
    Es findet sich dann später aber doch noch ein Job für Kay – Tierefüttern! Das stinkt nämlich nicht so sehr! Damit zerbricht dann auch die Allianz zwischen Kay und Nicole. Erst noch das Terror-Duo bricht er nun aus und legt sich selbstlos die Fesseln der Vernunft an… Nicole kann bloß nur doof zu sehen! Kays neue Vernunft verleitet ihn dann sogar eine Weisheit über seine Lippen zu bringen: “Wenn die Arbeit getan ist macht die Freizeit viel mehr Spaß, da man dann den Kopf frei hat und sich ganz seinen Hobbies widmen kann!”.
    Nicole hat leider die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Sie bekommt sogar einen Heulkrampf… weil alle so fies sind!

    Naja am Ende fahren die beiden nach Hause und versprechen sich zu bessern. Kay wird sogar sentimental – er wird die Brunners vermissen – ohh wie süß!

    Ich muss an dieser Stelle leider alle Fans der Serie enttäuschen – ich werde es mir nicht mehr ansehen. Die Sache ist einfach zu langweilig! Auch wirkt vieles gestellt! Noch schlimmer ist es außerdem bei “Schluß mit Hotel Mama”, dass im Anschluss läuft. Einfach nur langweilig… und nicht mal witzig.

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  • Schwer erziehbare Kinder werden für zehn Tage zu einer fremden Familie geschickt, wo sie auf deutlich strengere Eltern treffen als zu Hause. In dieser ungewohnten Umgebung – und oft einem anderen Kulturkreis – sollen sie Benehmen lernen und einen Blick für Verhältnisse bekommen. Davon hat jeder was: Die Kinder machen einen aufregenden Ausflug, die Eltern haben für eine Weile Ruhe, und Kabel 1 füllt sonntags um 20.15 Uhr eine Stunde Sendezeit.

    Zitat von: "http://www.fernsehlexikon.de/5447/die-strengsten-eltern-der-welt/"

    So oder ähnlich verspricht es einem zumindest Kabel 1 – nur leider hat der Zuschauer davon nichts! Die neue Doku-Reihe startete nämlich meiner Meinung nach mit gähnender Langeweile…
    Aber worum ging es dieses mal eigentlich?

    Sara Toebben (16 Jahre) und Thomas Toebben (14 Jahre ) aus Papenburg, beide eigentlich ein Fall für die Supernanny, kommen zu den Hutterern nach Kanada. Die Hutterer sind eine kleine ländliche Gemeinschaft (Amisch auf modern) von schwer arbeitenden, immerzu freundlichen, radikal christlichen, deutschen Immigranten, bei denen die Familienbande  scheinbar sehr stark ist, wie ich finde, denn irgendwie sehen alle Frauen gleich aus…

    Gleich zu Beginn erklärt der neue Ziehvater, wann sie früh morgens aufstehen müssen – was bei Sara auch gleich zu einem Heul-Krampf führt… Aber Sara hat es auch nicht leicht, denn bei den Hutterern müssen die Frauen putzen! Und zwar mit den Händen – wie man eindrucksvoll sehen kann als Sara den Boden des Speisesaals mit den Händen wischen darf! Sie verarbeitet das auf ihre Weise… im allabendlichen Video-Tagebuch… dort bringt sie es auf den Punkt:  "Alles Scheiße hier!".  Ihr Bruder kann sich auch nicht so recht am Anfang begeistern von seinen neuen Aufgaben, als er aber dann mal Trecker fahren darf, ändert sich das schlagartig!

    Am Ende kommen die beiden aber doch irgendwie zur Einsicht, dass das Leben der Hutterer doch nicht so schlecht ist. Denn irgendwie sind alle freundlich und immer gut gelaunt – fast wie im Paradies – man muss nur arbeiten… Die beiden versprechen bei ihrer Abreise, ein bisschen von ihren Erlebnissen mitzunehmen und ihrer Mutter das Leben in Zukunft nicht mehr so schwer zu machen.

    Insgesamt hatte ich ein bisschen mehr erwartet von angekündigten Terror-Kinder, die bei radikalen Christen unterkommen… die Jugend von heute… kein Drama, kein Terror! Ob ich die Sendung noch mal gucken werde, ist ungewiss.