• Nachdem die strengsten Eltern der Welt etwas auf sich warten haben lassen, kehren sie nun noch härter zurück – kein Wunder bei der Jugend von heute.
    Jennifer Mex (15) aus Leverkusen ist nämlich so eine Rotzgöre, die ständig ihre Eltern ankackt und mit ihrer Freundin wahllos Menschen anpöbelt. Zeit für einen Friseur hat sie scheinbar auch nicht, denn ihre rotblond gefärbten Haare sehen aus, als kämen sie aus einer schmierigen Pastaküche, wie ich finde.
    Ihr zur Seite steht dieses Mal Dennis Dallmann (14) aus Berlin, auch genannt die Checker-Vokuhila. Er widersetzt sich immer seiner Mutter und baut nur Scheiße mit seinen Freunden, damit soll jetzt Schluss sein.  Jenny und er werden nach Namibia zu den strengsten Eltern der Welt geschickt.
    Dachte man früher noch, es wäre eine Strafe für die Kids, auf eine bayrische Alm geschickt zu werden, geht es nun für die Kids zurück in die Steinzeit, denn die Himba, ein Volksstamm in Namibia, lebt genau so. Häuser aus einem Lehm-Kuhsch…-Gemisch, Kacken im Busch – all das erwartet unsere Rotzgören.

    Noch nicht einmal richtig angekommen, stellt Jenny fest, dass hier wohl im Busch keine Disco gibt… Tanzen könnte sie aber, denn die Himbas laden Jenny und Dennis gleich zu Beginn zu einem Stamm-Tanz ein… Tja in der Disco ihren Popo wackeln zu lassen, darauf steht sie, aber nun vor diesen Fremden ein bisschen herum zu hüpfen? Das geht natürlich gar nicht und sie fängt erst einmal an zu heulen und alle lachen über sie – geschieht ihr recht, wie ich finde!

    Was mich aber wunderte – Jenny beklagte sich zunächst gar nicht darüber, dass sie mit ihren hochhackigen Schuhen in dem lehmigen Boden voller Vieh-Scheiße (die Himbas leben mit ihren Vieh zusammen) langsam einsinkt…

    Wie dem auch sei – als Nächstes lernen Dennis und Jenny ihre Schlafgelegenheit für die nächsten Tage kennen. Eine Lehmhütte ohne Matratzen ohne alles, dafür aber mit einer Mutter, die ihr Kind vor den Augen der beiden stillt – was bei Dennis unserem Oberchecker, der bestimmt schon ganz viele Frauenbrüste gesehen hat, zu einem kindlichen Kicheranfall sorgt – ja, du bist so ein Checker!!!

    Natürlich klappt das mit dem Schlafen gar nicht und die beiden Campen draußen in Schlafsäcken – dabei kuschelt sich Jenny ganz eng an Dennis, wie ich finde. Kein Wunder denn sie verriet uns anfangs dass sie ihn ganz süß findet – er leider sie nicht…

    Morgens macht sich Jenny dann auf die Suche nach einer Steckdose -  “zum Haare machen”… Leider ohne Erfolg, dafür mit viel Gelächter der Stammes-Mitglieder – hehe ;-)
    Jenny nimmt es aber den Himbas inzwischen nicht mehr so übel, denn sie stellt für sich selbst fest, dass die Himbas gar nichts für ihre Situation können – sie haben ja so wenig Geld – oh, Mann, die lebt ja immer noch in ihrer Traumwelt…
    Dass Jenny manchmal Dinge sagt, die sie nicht so meint – ich hoffe es zumindest – wird auch deutlich, als sie dazu eingeladen, wird ein bisschen Ziegenmilch zu trinken… Jenny quittiert dieses Angebot nach dem ersten Schluck mit: “Da trinke ich ja lieber meine Pisse!”.  Bitte doch gerne, sag ich da nur – Kabel1 würde es freuen.

    Zum Glück gibt es noch Wasser zu trinken – ähm ich meine, gäbe – denn bevor man Wasser trinken kann, muss man es aus einer drei Kilometer entfernten Pfütze holen. Ist ja klar, wer das heute machen darf und so werden Jenny und Dennis losgeschickt. Natürlich passt das unserer Zicke gar nicht und sie bekommt schon den einen oder anderen Ausraster auf dem Hinweg. Endlich angekommen, wird Jenny alles zu viel und sie macht das, was sie am Besten kann – Heulen!!! Dennis dagegen integriert sich immer mehr und hilft mit.

    Und nun kommen wir zu meinem Lieblingscamping-Thema (ich persönlich bin außerdem kein Camping-Freund):  Was ist, wenn ich mal muss? Tja Jenny stellt sich auch diese Frage bzw. fragt mal die anderen und die Antwort war ja so klar: “Dann geh in den nächsten Busch”. Jenny traut sich aber nicht und so muss Dennis zum Aufpassen mit. Als Jenny dann aber loslegen will, bekommt sie wieder ihren Zickenausraster und jagt Dennis, der natürlich ganz genau aufgepasst hat ;-) , davon!

    Nun begeht Jenny aber einen großen Fehler – sie soll das Dorf putzen. Darauf hat sie aber keine Lust, haut ab und raucht erst einmal eine. Leider wird sie sofort erwischt. Da die Stammesälteste glaubt, dass Jenny keine der Himba-Strafen überleben würde, dürfen Jenny und auch Dennis ihre Lieblingssachen dem Häuptling schenken. Von nun an sind beide gebrochene Rotzgören und sind “verhältnismäßig” brav, denn als Jenny mithelfen soll, mit ihren Händen Lehm und Kuhscheiße zu verkneten für den Hausbau, macht sie sogar mit.

    Zum Schluss dürfen die beide noch eine Ziege verkaufen. Natürlich schickt Kabel1 unsere beiden Gören ohne Sprachkenntnisse in die nächste Stadt – trotzdem packen sie es. Vom Erfolg verwöhnt, wollen die beiden nun ihrer Gastfamilie auch etwas Gutes tun und beschließen, von dem erworbenen Geld, Zutaten für einen Pfannkuchen zu kaufen,  denn die Himbas sollen doch auch mal etwas Schmackhaftes essen finden die beiden – süß oder? ;-)
    Leider hat der Regengott wohl was dagegen, denn auf dem Rückweg werden die beiden von einer Sintflut überrascht und verlieren alles… Pfannkuchen und Geld! Der Häuptling verzeiht den beiden aber am Ende (zum Glück wusste er wohl nichts vom Pfannkuchen).

    Obwohl die beiden nun nach Hause müssen, hat besonders Dennis Schwierigkeiten, sich zu trennen. Er ist Ziegenchef geworden! So eine Karriere wird ihm in der Leistungsgesellschaft Deutschlands sicher nicht vergönnt sein. Trotz dessen haben beide endlich gelernt, dass Egoismus kein Weg ist, um ein glückliches Leben zu leben.

    Posted by admin @ 5:42 am

  • Leave a Comment

    Please note: Comment moderation is enabled and may delay your comment. There is no need to resubmit your comment.