• Es gibt zwei Arten von Klienten beim Schuldnerberater Peter Zwegat, nämlich sympathische Leute, die einem Leid tun können, weil sie unverschuldet Pech haben und dann gibt es Backpfeifengesichter, die einfach nur doof oder/und frech sind und denen man ihr Desaster richtig gönnt. Der heutige Fall gehört eindeutig zur ersten Kategorie.

    Michael und Claudia Sechting haben sich vor einigen Jahren ihren Traum erfüllt: Sie wohnen in einem Ex-Bauernhof auf dem Land in einem Ortsteil von Dömitz (Meckpomm) mit vier kleinen Kindern (2, 3, 5 und 9 Jahre), einem Pferd und zwei Hunden. Ursprünglich hatten sie das Anwesen zusammen mit Claudias Mutter und deren Lebensgefährten gekauft, aber erst haute der Freund ab, dann starb die Mutter und vor vier Jahren wurde dann auch noch Michael wegen eines Bandscheibenvorfalls arbeitslos. Von den vormals vier berufstätigen Käufern blieb also nur Claudia übrig und die kann die Kreditrate fast nicht mehr bewältigen. Von ihrem Job als Betreuerin von Schwerbehinderten hängt jetzt alles ab: Kinder, Ehemann, Haus. Mittlerweile zickt die Sparkasse Lüneburg rum, weil Claudia bei allen Schwangerschaften während der Mutterschutzzeiten mit den Ratenzahlung aussetzen musste. Das Institut hat den Kredit gekündigt, droht konkret mit der Zwangsversteigerung und das ruft nun unseren Finanz-Messias aus Berlin auf den Plan.

    Nach einem artigen “Darf ich reinkommen?” sitzt Knittergesicht Zwegat bei den Sechtings auf dem Sofa und legt erstmal die Standardplatte auf: “Sie haben um Hilfe gerufen, ich habe Sie gehört, hier bin ich, was kann ich für Sie tun?”. Das Ehepaar weiht ihn nun in die Umstände ein, die uns Fernsehzuschauern ja bereits bekannt sind. Danach folgt die obligatorische Hausbesichtigung, die zu der überraschenden Erkenntnis führt, dass der alte Bauernhof mit Ausnahme der drei Kinderzimmer und des Wohnzimmers eher als Baustelle einzuordnen ist. An vielen Stellen ging mitten im Umbau das Geld aus und in der oberen Etage fehlt sogar komplett der Fußboden, nur die langsam vergammelnden Balken sind vorhanden und die Treppe führt ins Nichts.

    Nach einer dreiwöchigen (!) Bedenkpause schleppt Zwegat in einer sehenswerten Einstellung unter den Arm geklemmt die gefürchtete Flipchart an, mit der anderen Hand trägt er die Aktentasche. Dass auch niemand aus dem Fernsehteam dem alten Mann mal zur Hilfe kommt, Schande über RTL! Im Nachhinein hat sich die ganze Plackerei noch nicht mal gelohnt, denn die Gesamtschuldensumme von 153.400 Euro stammt aus gerade mal drei Posten. Das hätte der Berliner auch in Großschrift auf die Rückseite seiner Visitenkarte pinseln können.

    Der erste Weg führen Zwegat und das Paar zur Sparkasse nach Lüneburg um zu versuchen, die Kreditkündigung rückgängig zu machen. Das tut die Bank leider nicht, aber wenigstens wird die Zwangsversteigerung zunächst ausgesetzt. Die Sechtings sind weiterhin stinkig auf das Institut, aber der Schuldnerberater ist mit dem Ergebnis schonmal ganz zufrieden und will die Zeit nun nutzen, um eine neue Bank zu suchen.

    Wieder zurück in Berlin entdeckt Zwegat in den Unterlagen der Sechtings noch eine Bombe: Sie haben in Panik wegen des gekündigten Kredits einen Kreditvermittler eingeschaltet und das zu einem Zeitpunkt, als der RTL-Mann den Fall eigentlich bereits übernommen hatte. Kreditvermittler scheinen lt. Stimme aus dem Off zu einer verachtenswerten Spezies zu gehören, die andere Menschen in Not oder Unwissenheit schamlos abzocken. Da fallen mir spontan auch noch Abmahnanwälte, Schlüsseldienste oder Bestatter ein, aber das gehört hier wohl nicht hin. Am Ende kommt übrigens heraus, dass der Vertrag inzwischen mangels Kreditabschluss völlig sang- und klanglos ausgelaufen ist.

    Irren ist menschlich und Vergeben ist göttlich. Dieser Devise folgend, verzeiht Zwegat den Sechtings nach anfänglichem Zorn ihren Seitensprung – im Grunde genommen ist er eben doch ein verkappter Gandhi. Und nicht nur das, er wittert auch, dass der arbeitslose Familienvater Michael mit seiner Rolle als unfreiwilliger Hausmann unglücklich ist. Vielleicht, weil der immer so traurig guckt und sich vor der Kamera gelegentlich eine Träne aus dem Auge wischt? Zwegat besucht (allein) die Diplom-Psychologin Adelheid Soundso, die seine dunkle Ahnung bestätigt, dass längere Arbeitslosigkeit am Selbstwertgefühl nagt. Insbesondere bei Männern sei das so, bei Frauen aber auch. Na, das ist ja eine tolle Erkenntnis, Gottseidank haben wir das jetzt mal wissenschaftlich fundiert gehört, da wäre man als normal-bekloppter Fernsehzuschauer niemals von selbst drauf gekommen. ;-)

    Die Volksbank Lüneburg würde den Sechtings ja einen Kredit geben, stellt aber als Bedingung, dass auch Michael einer bezahlten Tätigkeit nachgehen muss. Mit dem zusätzlichen Druck klappt das dann ganz schnell: eins, zwei, drei findet Michael einen Vollzeitjob als Fachberater einer Autoteilefirma in Lüneburg; schon am nächsten Montag geht es los. Die Kinder werden in einem Vollzeitkindergarten untergebracht. Mir ist nur unklar, wie Michael ohne Auto jeden Tag die 60 km nach Lüneburg kommt, denn das braucht schon Claudia für ihren Job.

    Egal, das sind nur Detailfragen, Hauptsache Michaels Psyche kommt aus der Schieflage. Der grinst jedenfalls von einem Ohr zum anderen, als er Zwegat die freudige Nachricht bringen kann. Der beginnt nun zu rechnen, addiert das neue Gehalt zum Familieneinkommen, zieht dreimal Kindergartengebühren plus erhöhten Benzinkosten (aha?!) davon ab und ermittelt summa summarum ein Plus von 87,- Euro netto im Monat. Hmmmmm, das haut einen ja nicht gerade um! Trotzdem sind sich alle Beteiligten einig, dass das die bessere Lösung ist, insbesondere auch deshalb, weil so vielleicht ein Kreditvertrag mit der Volksbank geschlossen werden kann. Daraus wird dann aber doch nichts, aus unerklärten Gründen.

    Tja schade, Schluss der Vorstellung: Die Sendezeit ist vorbei, der Fall ist zwar leider noch nicht gelöst, aber da kann man nichts machen!!! Tatsächlich endet die heutige Folge mit einem unbefriedigenden, fetten Fragezeichen, denn die Sache hängt momentan noch absolut in der Luft. Bislang hat Zwegat für die Sechtings keine neue Bank finden können, ist aber trotzdem mit dem Erreichten zufrieden. Aber warum eigentlich? Außer, dass er Michael gedrängt hat, einen Job anzunehmen, ist doch unterm Strich gar nichts passiert. Die ganze Folge entpuppt sich von hinten betrachtet als Mogelpackung, außer Spesen nichts gewesen, ein Satz mit “x”, das war wohl nix!

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  • Jessy ist raus!!! Die beste Entscheidung seit langem!!! :-)
    Ich muss ja zugeben – irgendwo wäre mir die Entscheidung zwischen Jessy und Mari auch schwer gefallen. Denn Mari hat echt keinen Ausdruck im Gesicht. Sie ist ein Poster-Gesicht mehr aber auch nicht. Und aus bestimmten Blickwinkeln nicht mal schön! Aber sie konnte einige Kunden überzeugen – Jessi nicht!

    Das ganze war dann aber doch sehr undramatisch und auch überraschender Weise gleich zum beginn der Folge. Deshalb konnte der Rest der folge mich auch nicht überzeugen. Hätte ich an dem Abend nicht eine nette Mitguckerin gehabt zum kuscheln – ich hätte umgeschaltet… Naja die Mädels sind noch mal nach Singapur geflogen und sind dort auf ein paar Modeschauen gelaufen… Davor mussten sie noch einen Werbespot mit Heide für McDoof drehen.

    Mal sehen ob das richtige Finale noch einmal Stoff für dramatische Szenen und ein bisschen Zickenkrieg bietet.

  • And the Winner ist Sara. So wie ich es gesagt hatte schon….

    Eigentlich würde ja eine kleine lustige Zusammenfassung des Abends schreiben aber GNTM hat sich zum Schluss zu einer total langweiligen Dose verwandelt.

    Da wurde die Mädels noch ein paar mal mit unterschiedlichen Klamotten über den Laufsteg geschickt und mehr auch nicht… Das schlimmste war aber der Auftrtt von Queensberry. Die haben nämlich total den Einsatz ihres Playbacks verpasst – ziemlich peinliche Nummer!

    Am interessantesten waren da noch die Rückblicke in denen uns nochmal ein paar lustige Augenblicke von GNTM gezeigt wurden.

  • Maria ist raus! Am Ende war es, meiner Meinung, nach doch die Frisur! Maria ist sehr speziell und kann vielleicht den einen oder anderen Kunden überzeugen aber die Masse nicht. Finde ich sie schön? Nein! Und ich denke ich bin damit nicht alleine mit meiner Meinung. Aber eine Topmodel muss halt für die breite (männliche) Masse sexuelle Attraktive sein. Ich meine wenn der Typ von Baustelle nicht mal “Boah ist die geil” sagen kann… dann ist sie kein Topmodel. Ja Heide auch du hängst sicherlich in dem einen oder anderen Spint… ;-)

    Die Folge an sich war auch ziemlich unspektakulär. Es hab ein Shooting für das Cover der Cosmopoletin, die das GNTM zieren wird und eine Challenge bei der die Mädels eine selbst ausgedachte Szene darstellen sollte. Hier konnte eigentlich auch nur Maria überzeugen. Ihr Beitrag war kreativ. Sie stellte eine Szene dar bei der sie aus dem Medien-Konsum ausbrechen wollte…. Sara hingegen glänzte mit absoluter Langeweile. Sie setzte sich ins Bad und drücke sich Badeschaum an die Backe! Gewonnen hat dann aber Mandy die sich halbnackt von Luftballons bewerfen ließ. Ja was soll man sagen… mancher würde sagen vielleicht “Sah schon geil aus…”.

    Ganz am Rand Jessica hat nun den Platz der von ihr gehassten Larrissa. Jetzt weiß sie selbst wie es sich anfühlt wenn man ausgegrenzt wird. Die Mädels sind nämlich sauer auf sie, da sie der meiner Meinung sind das Jessi gar kein Bock mehr auf GNTM hat und deswegen beim letzten Mal hätte gehen müssen statt Sarina!

    Ich weiß auch nicht warum Jessi weiter ist. Ihre Scheunentor im Mund ist nicht süß! Zumindest nicht für mich, denn die Gute hat so einen ätzenden Gesichtsausdruck, wie ich finde, der sie sicherlich nicht süß macht! Und  sie hat auch nichts. 08/15!

    Mal sehen was beim nächsten Mal passiert. Ich glaube ja das Sara GTNM wird! Wer dagegen wettet kann ja ein Kommentar machen ;-)

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  • Sein aktueller Fall bringt Peter Zwegat diesmal hinter Gittern – wenn auch nur zu Besuch. Er hat auf den Hilferuf von André Moos aus Walldorf in der Nähe von Mannheim reagiert und wühlt sich in einen Fall, der alles hat, was RTL-Zuschauer gern sehen: Sex, Crime, Drugs, Tears and Kopfschütteling – und das alles in gerade mal netto 43 Minuten. Hut ab!

    Der Altmeister der Schuldnerberatung besucht den 28-jährigen André Moos, der als WG-Untermieter in einer Dachwohnung haust. Auch heute weicht er nicht von seinem bewährten Rezept ab, warum auch, die Quote stimmt ja offensichtlich! Nach dem üblichen Spruch “Sie haben gerufen, ich habe es in Berlin gehört, nun bin ich hier, wie kann ich helfen?” kommt natürlich zuerst die Frage, wie hoch die Schulden denn seien und wie es dazu gekommen ist. (Vorweg: Ich bin gespannt, wann Zwegat der klar zu Tage liegende Kalauer mit dem Nachnamen seines Mandanten einfällt, also etwa “Ohne Moos nichts los!” oder “Wo ist ihr Moos, Herr Moos?”)

    Nun, die Sache ist hier echt filmreif: André ist bei seiner Oma aufgewachsen, hatte schon mit 13 die ersten Drogenerfahrungen und wurde mit 19 Vater eines Sohnes, von dessen Mutter er sich dann schleunigst wieder trennte. Mit nicht gezahltem Unterhalt, allerlei Schnickschnack und Krimskrams hat er nach eigener Schätzung etwa 30.000 Tacken Schulden angehäuft. Damit ist er allerdings ein Waisenknabe, verglichen mit seiner Ehefrau! Ja, Überraschung, André ist nämlich verheiratet mit Sandra Moos, allerdings wohnen sie seit zwei Jahren getrennt. Und das wird auch noch zweieinhalb Jahre so weiter gehen, dann nämlich wird Sandra aus dem Knast entlassen! Sie sitzt zur Zeit wegen Kreditkartenbetrugs hinter schwedischen Gardinen.

    Das Paar hatte sich vor einiger Zeit als Patienten in einer Suchtklinik (“Eiterbach”, geiler Name) kennengelernt, er wegen seiner Drogengeschichten und sie wegen unstillbarer Kaufsucht. Danach wurde flugs geheiratet. Die Therapie war allerdings nur partiell erfolgreich, denn Sandra hat nach der Entlassung gleich mit dem Kreditkartenbetrug weitergemacht, haufenweise Unterschriften auf Kaufverträgen gefälscht und was so dazu gehört. André behauptet, die Machenschaften seiner frisch Angetrauten erst nach einem halben Jahr durchblickt zu haben. Am Ende flog Sandras Betrug auf, sie ist nun für 4 1/2 Jahre eingefahren und hockt zivilrechtlich auf einem Schuldenberg von etwa 200.000 Euro. Wenigstens seine eigenen Verbindlichkeiten will André bis zur Haftentlassung seiner Frau aus der Welt geschafft haben. Da ist guter Rat teuer, aber Zwegat kostet nichts – außer der Tatsache, dass man sich hinterher im Dorf bei Tageslicht nicht mehr blicken lassen kann, ohne rot zu werden…

    Nachdem er die eher tristen Lebensumstände seines Mandanten in Augenschein genommen hat, verzieht sich Zwegat mit einem scheinbar wohlsortierten Aktenordner voller Unterlagen wieder in seine Kanzlei nach Berlin. Vorher hat er nochmal extra auffällig gefragt, ob die Papiere auch vollständig seien, kein Schränkchen oder der Keller vergessen wurden. Da wittert der routinierte Mediengaffer schon etwas und die allwissende Stimme aus dem Off bringt die Gewissheit: Die mitgenommenen Unterlagen sehen nur ordentlich aus, sind aber tatsächlich total lückenhaft. Netter Versuch, Moos, aber bei Röntgenauge Zwegat kommst Du damit nicht weit! Der durchschaut so einen kleinen Täuschungsversuch sofort (insbesondere, weil es nämlich so im Drehbuch steht)!!!

    Nun muss André an den öffentlichen Fernseh-Pranger, denn Zwegat  verkündet per Flipchart den Schuldenstand: Tatsächlich hat der Berliner bisher 40.000 Euro Schulden bei 44 Gläubigern ermittelt und er bezweifelt, dass das schon das Ende der Fahnenstange ist. Wieder fragt er seinen Klienten nach weiteren Unterlagen und uppsala, achja, da war ja noch ein Karton mit Papierkrams der Ehefrau (den sie umständehalber momentan nicht selbst bearbeiten kann)…

    Schwer schnaufend holt André die ansehnliche Kiste aus dem Keller. Zwegat kippt den Inhalt gleich vor laufender Kamera auf das Sofa und staunt nicht schlecht über einen Haufen ungeöffneter Mahnungen und Vollstreckungsbescheide; das riecht nach Ärger! Der knarzige Schuldnerberater geht bekanntlich zum Lachen in den Keller, aber nach diesem Kellergang ist ihm wohl eher zum Weinen zumute: In den Unterlagen von Frau Moos findet sich auch das eine oder andere Schreiben an ihren Göttergatten, dessen Schuldenberg damit im Handumdrehen auf 45.000 Euro wächst. Der kann dazu nur etwas dämlich grinsen und ist ansonsten sprachlos.

    Um das Fernsehpublikum am Einschlafen zu hindern, haben die Drehbuchautoren nach der Papierwühlerei jetzt ein bisschen mehr Action eingebaut, es geht nämlich in den Knast. Zwegat muss angeblich persönlich mit Sandra über ihre Schulden und – so sagt der Off-Mensch – auch über ihre Beziehung mit André sprechen. Eheprobleme waren zwar bisher noch gar kein Thema in der Folge, aber wenn man lange genug bohrt, ist bestimmt auch bei dieser “Fernbeziehung” ein medial verwertbarer Wurm drin.

    Zwegat und sein Klient werden (natürlich wieder vor der Kamera) von den Wärtern gefilzt und dann in den Besucherrraum gebracht, wo sie auf Sandra treffen. Die 36-jährige soll erstmal genau erklären, warum sie überhaupt eingebuchtet ist. Das macht sie auch überraschend eloquent und man könnte den Eindruck gewinnen, Frau Moos habe in der Ehe die Hosen an und sei für die Kopfarbeit zuständig. Nun kommt die Tränenszene, als Sandra erzählt, dass sie als verurteilte Betrügerin von sämtlichen Bekannten und Verwandten geschnitten wird, nur André hielte noch zu ihr. Der bestätigt ihr seine unverbrüchliche Liebe und Zwegats “gebügeltes” Taschentuch muss dran glauben. (BTW: Ob Zwegat wohl liiert ist? Der sieht eigentlich nicht so aus, als könne er selbst waschen und bügeln. Muss mal im Graue-Panther-Blog nachlesen. :-) )

    So, zurück zu Andrés Schulden: Der will nicht in die Insolvenz gehen und steuert stattdessen einen Vergleich an, für den er nun aber Geld braucht. Zwegat wittert eine Chance bei Andrés Oma. Die ist nämlich das einzige Familienmitglied, das noch mit ihm – André, nicht Zwegat – spricht. Die beiden besuchen die alte Dame in München, die sich dabei aber bösartigerweise nicht filmen lassen will. Sowas von rücksichtslos, was bildet sich die Krawallschachtel nur ein, verletzt das nicht sogar ein Grundrecht von uns Zuschauern? Naja, RTL fügt sich dieser Unverschämtheit und pixelt die Hexe Frau aus dem Bild. Angeblich eine Stunde lang beknetet der Schuldenflüsterer sie nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit – wobei ich immer dachte, ohne Kamera atmet der nicht mal. Insgesamt leiert er der leicht geschockten Oma dabei 3.000 Euro aus dem Kreuz, aber das reicht hinten und vorne nicht.

    Mal wieder muss die Marianne-von-Weizsäcker-Stiftung in die Bresche springen, die ehemalige Drogenabhängige unterstützt. Hier macht Zwegat nochmal 6.000 Euro locker und startet nun die Betteltour bei den Gläubigern. Gleich beim ersten Termin in einem Warenhaus verpennt André Moos und erscheint eine halbe Stunde zu spät; Zwegat kocht vor Wut. Später kocht auch Moos himself, als er feststellt, dass seine Schulden bei diesem Kaufhaus auf einer gefälschten Unterschrift seiner Frau basieren. (Das verstehe ich nun wiederum nicht, genau dafür wurde Sandra doch schließlich eingelocht, was hat denn André gedacht, was “Urkundenfälschung” bedeutet?)

    André fliegt derweil aus seiner Wohnung, weil der WG-Hauptmieter gekündigt hat. Wegen seiner negativen Schufa-Einträge kommt er selbst kaum als Mieter infrage, nur eine einzige Maklerin ist überhaupt bereit, mit ihm zu sprechen, hat aber gerade keine passende Wohnung parat. Trotzdem hat er schon mal seine Habseligkeiten zusammengeräumt und dabei bedauerlicherweise eine weitere Forderung entdeckt, diesmal von einem Gartencenter. Kleinlaut informiert er Zwegat, der aufbraust und wissen will, was André um Himmels Willen in einem Gartencenter gekauft habe – wo er doch gar keinen Garten besitzt. Der stammelt verlegen etwas von Blumen und Terrarium und macht dabei eine ausgesprochen mickrige Figur.

    Zwegat beruhigt sich wieder und erzählt André von seinem Plan, eine Mehrheit der Gläubiger – die auch über die Mehrheit der Schulden verfügt – zum Vergleich zu bewegen. Dann könnte man ggf. die nicht mit einem Vergleich einverstandenen Gläubiger per Gericht überstimmen lassen. Das bedeutet viel Arbeit für Zwegat und er verabschiedet sich einstweilen von seinem Klienten und den Zuschauern. Und zwar ganz ohne den von mir erwarteten Moos-Kalauer. Ich bin etwas enttäuscht, soviel Humor hätte ich den RTL-Schreiberlingen eigentlich doch zugetraut. :-(

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  • Bei Kay hat sich auch alles bessert. Nach seinen Erfahrungen bei den Brunners in der Schweiz, hat beschlossen sein Leben zu verändern. Er schneidet sich als erstes die Haare ab und sieht, wie ich finde, immer noch aus wie ein Mädchen ;-) Aber er will erwaschen werden, denn er hat erkannt, dass er noch nicht auf einen eigenen Beinen stehen kann und das sich daran was ändern muss.

    Seine Mutter ist auch überglücklich dass sie ihren Sohn zu den strengsten Eltern der Welt geschickt hat. Das Video der Folge will sie sich übrigens aufbewahren und immer mal wieder zum Amüsieren anschauen ;-) Der arme Kay… auf der nächsten Familien Feier wird das Video bestimmt ausgepackt ;-)

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