• Viva Las Vegas hieß es dieses Mal für unsere neuen Vorzeigemädels!
    Statt sich die ServerSide Convention reinzuziehen und ein paar Nerds den Kopf zu verdrehen, sollte die Mädels erstmal heiraten und zwar niemanden geringeres als den King Elvis. Zumindest war dies das Motto des ersten Shootings!

    Tja allerdings gehört zu einer Hochzeit auch der Hochzeitskuss und an der Stelle versagten alle gezeigten Mädels!!!
    Keine traute sich, ihren vermeindlichen Bräutigam zu küssen. Mein Gott, wie schlimm ist es, einen fremden Mann für einen Job vor der Kamera zu küssen?! Wenn es ein Call-Boy aus einem Puff gewesen wäre – ich hätte es verstanden… aber der Typ ging doch noch, auch wenn er ein bissel alt war – aber es ist der KING!
    Also eigentlich sind alle Mädels durchgefallen – ganz miese Performance!
    Danach mussten die Mädels noch eine eigene Mode-Show organisieren. Ziemlich öde und langweilige Angelegenheit. Ist nix besonderes passiert, außer dass Sarina wieder mal total storchenartig über den Catwalk lief… Dafür kann Mandy ziemlich gut mit dem Popo wackeln, wenn sie läuft! :-) ;-)
    Eine Mutprobe gab es zum Schluss außerdem auch noch – die Mädels sind rauf auf den ca. 360m hohen Turm und mussten nachher in ein Fahrgeschäft, das einen schwenkbaren Arm hatte, an dem sich die drehenden Fahrgast-Gondeln befanden! Durch den Schwenkarm ließ sich das ganze so ausfahren, dass man über der Stadt frei schwebte! Rolf(e) der angeblich Höhenangst hatte, stellte sich natürlich auch dieser Mutprobe… Mich bewegte bei der Szenerie nur die Frage – was passiert eigentlich, wenn jemand von da oben runterkotzt… Die Frage wurde leider nicht beantwortet… Schade, wäre echt ein Highlight gewesen!
    Ach ja, davor gab es wieder ein Kunden-Shooting, bei dem sich Marie durchsetzte, weil der Kunde sie “mochte/toll fand” (Ein Schelm wer nun böses denkt! ;-) )
    Am Schluss mussten dann noch mal alle auf 14cm hohen Absätzen präsentieren, bei dem vor allem Maria eine ziemlich wackelige Figur machte – Heide gab ihr aber noch eine Chance und ein paar Schuhe zum Üben!
    Rausgeflogen ist dieses Mal Dana!
    Larissa, die übrigens scheinbar die freie Planstelle als Chefzicke von Tessa eingenommen hat, hat sich laut stark bei den anderen Mädels darüber beschwert, dass sie von ihnen nicht in die Gruppen integriert wurde. Wenn es nicht um ihre Haare geht, ist Larissa ziemlich taff!

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  • “Ein Mann steht am Abgrund…”, verkündet unheilschwanger die Stimme aus dem Off. Es ist ein kalter, trüber, grauer Tag und die Kamera mit uns Zuschauern nähert sich von hinten einem mittelalten Mann mit beginnender Glatze, der in seinem braunen Wintermantel direkt am Rand eines ziemlich tiefen Tals steht. Wer noch keine Depressionen hat, bekommt sie jetzt ganz schnell und der Typ hat sie, das merkt man sofort… wird er springen?

    Nein, natürlich nicht, denn das ist doch bloß der etwas reißerische Anfang der heutigen Episode von Peter Zwegats “Raus aus den Schulden”. Dabei hat Francisco Pereira allen Grund zur Verzweiflung: Seine erste Frau ist gestorben, seine Tochter ist von Geburt an schwer herzkrank, die zweite Frau ist samt den beiden jüngsten Kindern vor kurzem weggelaufen und nun hat er selbst auch noch den Job verloren. Zwischendrin hat der gute Mann auch noch haufenweise Schulden gemacht, weiß aber kaum bei wem und wie viel. Das reicht normalerweise für die Fahrkarte in die Nervenklinik, in diesem Fall ruft es aber den Erzengel der Überschuldeten auf den Plan, Peter Zwegat.

    Der kommt mit seiner unvermeidlichen schwarzen Aktentasche und etwas miesepetriger Laune aus Berlin nach Dettingen an der Erms (Baden-Württemberg), wo Pereira und sein Sohn in einem Fachwerkhaus wohnen. “Lauter Ruf bis nach Berlin, hier bin ich, was kann ich für sie tun?” schnarrt Zwegat seinen üblichen Begrüßungstext im Telegrammstil herunter. Er lässt sich die traurige Geschichte der Familie berichten und inspiziert dann erstmal die Bleibe seines neuen Klienten. Der Kinofernseher im Wohnzimmer macht ihn stutzig, Schulden und so ein großes Gerät passen für Zwegat nicht zusammen. Als Pereira behauptet, der Kasten sei ein Geschenk seiner Eltern, grantelt der Berliner “Krieje ick mal die Adresse ihrer Eltern, ick brauch auch so’n jroßes Ding!”. Wie gesagt, irgendwie ist bei ihm heute stimmungsmäßig der Wurm drin. Später meckert er ungefragt über die Raumaufteilung “So, naja, der zweitgrößte Raum in der Wohnung ist der Korridor” und über Bilder an der Wand “die weinenden Kinder würde ich wegmachen”. Im Zimmer des Sohnes entlockt ihm ein Poster von Rapper 50 Cent den dürftigen Kalauer “der hätte ja noch 50 Cent zulegen können, dann wäre es wenigstens ein Euro gewesen”.

    Cut, ein paar Tage später (sagt RTL) wieder in Pereiras Wohnzimmer: Zwegat hat alle verfügbaren Akten durchgearbeitet und pinselt die schöne runde Zahl “100.000 Euro” an die Flipchart, das ist nämlich die Summe der Schulden des Portugiesen. Der hat schon lange den Überblick verloren, weiß kaum, wofür und wo er welche Schulden gemacht hat und kann oder will sich nicht erinnern. Zwegat ist ziemlich angefressen und hält Pereira eine Moralpredigt.

    Wenn man dem Off-Kommentar glauben will, rüttelt diese Rede Pereira so auf, dass er am nächsten Tag gleich lossprintet, nach Jobangeboten sucht und sich auch um einen Termin bei einem Psychologen bemüht. Zwegat, der aus Sorge um Pereira angeblich extra einen späteren Zug zurück nach Berlin nehmen will, ist von den Veränderungen begeistert. Jetzt müsse er “das Feuer, das wir gestern angezündet haben” aber für die ganzen sieben Jahre des Insolvenzverfahrens am Glimmen halten.

    Danach geht die Geschichte schnell zuende: Pereira findet zwar keine Arbeit, aber dafür eine neue Freundin in einem anderen Ort, wohin er dann auch kurzerhand umzieht. Der Sohn bleibt in dem Haus und gründet eine Wohngemeinschaft. Beim Umzug findet Pereira blöderweise Unterlagen über drei weitere Gläubiger, was Zwegat genervt zur Kenntnis nimmt. Er selbst hat nämlich inzwischen auch noch elf neue Gläubiger gefunden und vermutet, dass das noch immer nicht das Ende vom Lied ist. Damit muss die Beantragung des Insolvenzverfahrens um ein paar Monate verschoben werden. Das gibt einen weiteren Zwegatschen Anschiss, Pereira gelobt Besserung und Zwegat trollt sich leicht kopfschüttelnd.

    Keine Ahnung warum, aber bei dieser Folge werde ich mit keiner der Figuren richtig warm, nicht mal mit Zwegat selbst, der heute eine etwas misantropische Facette zeigt, Typ Meckeronkel. Vielleicht hat er ja Zahnschmerzen oder was Leute seines Alters eben so haben. Das kann er eigentlich besser!

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  • Es gibt Neuigkeiten von den sechs RTL-Terrorkids aus den Bergen Colorados! Heute werden wir zu Zeugen , wie die Eltern ihre mehr oder weniger missratene Brut zum ersten Mal seit drei Wochen wieder sehen dürfen bzw. müssen. Cheftherapeutin Annegret Nobel hat die Eltern nach Colorado einfliegen lassen und nun sitzen sie alle zusammen im Kreis und harren der Dinge, die da auf sie zukommen. Zum Teil ist ganz schön Angst im Spiel, ob sich die Kiddies gebessert haben. Wie man sehen wird, ist die Angst teilweise durchaus berechtigt…

    Nacheinander werden nun die sechs Erziehungsunwilligen zu ihren Eltern und den Kameras gebracht. Jenifer, der pummelige Terrorkrümel, Andreas, der Schulschwänzer, Krissi, die Punkerin und Moritz, dessen Attribut ich vergessen habe, gehen ganz schnell auf ihre Eltern zu und machen in der heutigen Folge keine großen Probleme mehr. Interessanter sind da die letzten beiden, nämlich Linda, die Schlägerin, und Komasäufer Kevin.

    Linda scheint ihre Eltern eigentlich gar nicht sehen zu wollen, dreht sich weg und muss ihnen von Annegrets Schergen beinahe mit physischer Gewalt zugeführt werden. Sie reagiert sehr patzig, während ihre Mutter vor allen anderen Eltern, Problemkids, Therapeuten und uns TV-Gaffern weinend ihr Seeleninnenleben nach Außen kehrt. Sie kann einem wirklich leid tun, die Gute, und irgendwie kommt das auch tatsächlich als Annäherungsversuch bei Linda an. Schade nur, dass Linda jede menschliche Nähe hasst. Sie verkriecht sich in ihr Zelt, demoliert es später und haut dann ab. Das Fernsehteam ist ihr aber direkt auf den Fersen und filmt, wie sie schließlich an einem malerischen Bergbach von den Therapeuten wieder eingefangen wird. Annegret schafft es später immerhin, dass sich Linda mit ihren Eltern (und dem Fernsehteam) trifft und ein Happy End scheint immerhin noch möglich.

    Das Happy End für Kevin ist dagegen in weite Ferne gerückt. Nachdem er zu Beginn des Elternbesuchs zum ersten Mal seit Jahren seinem Vater wieder direkt in die Augen sieht, kriegt er hinterher einen Tobsuchtsanfall, als Annegret ihm eine Nacht im Hotel bei seinen Eltern verwehrt. Er tillt völlig aus und schreit sie mit mindestens 120 Dezibel an. Die dabei gebrauchten Schimpfwörter möchte ich nicht wiedergeben und es ist kaum erklärbar, wie die Eltern das bisher ausgehalten haben. Schließlich knallen die letzten Sicherungen raus und Kevin bedroht Annegret vor seinen Eltern und der laufenden Kamera. Annegret kündigt an, die Polizei zu holen, er lacht sie aus, sie telefoniert irgendwie und behauptet, in 10 Minuten käme der Sheriff und hole ihn ab. Natürlich kommt der dann am Ende doch nicht, aber Annegret schafft es immerhin, mit Kevin den Deal einzufädeln, morgen mit ihm wieder neu bei Null zu beginnen. Na das kann ja was geben in der nächsten Folge.

    Bei allen Lästereien muss ich Annegret an dieser Stelle meine Hochachtung für den Mut bescheinigen, mit dem sie sich als kleine, körperlich weit unterlegene Frau dem kräftigen, nicht ganz zurechnungsfähigen Kevin in den Weg stellt. Und wie sie immer wieder Mittel und Wege findet, mit den sechs missratenen Kotzbrocken gewaltlos umzugehen, ist echt bewundernswert. Ich möchte mit ihr nicht den Job tauschen!

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  • Mit der heutigen Sendung hängt Christian Rach, der Restauranttester, fürs Erste seine Kochmütze an den Nagel. Er besucht nach einem Jahr noch einmal die Schauplätze einiger seiner Fälle und guckt, wie es dort inzwischen weitergegangen ist. RTL macht heute genau das, was Rach in der Küche niemals durchgehen lassen würde: Der allergrößte Teil der Sendung stammt nämlich aus der Konserve! Fast die gesamte Folge besteht aus Rückblenden, die so knapp geschnitten sind, dass man eigentlich die Originalfolge gesehen haben müsste, um heute den Durchblick zu behalten. Das macht es mir mit der Zusammenfassung der Zusammenfassung natürlich extrem schwer, aber ich picke mir halt die Rosinen raus – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

    Fall Nummer eins spielt im Restaurant “Zur Waldschenke” in Zahna (Sachsen-Anhalt). Zuerst die Rückblende von vor einem Jahr: Die Wirtsleute kennen Rachs Trick noch nicht, einfach einen Tag früher als angekündigt zu kommen, und sind offensichtlich überrascht. Der Meisterkoch bestellt etwas von der Karte und wird von den RIESENPORTIONEN absolut erschlagen. Üppig sind aber auch die Wirtsleute: Neben den beiden kugelrunden Gestalten würde Calli Calmund wie ein verhungerter Zwerg aussehen. Es läuft nicht im Laden, Rach inspiziert die Lage, gibt der drallen Köchin einen Kochkurs, schimpft mit dem etwas cholerisch wirkenden XXL-Wirt, renoviert die Speisekarte und setzt am Ende das übliche Fest an. Als er jetzt (also nach einem Jahr) die Kneipe wieder besuchen will, gibt es sie nicht mehr: Die Wirtsleute haben wegen des großen Erfolgs ihr Etablissement verkauft, sind nach Ungarn umgezogen und wollen da gerade ein neues Restaurant eröffnen. Sachen gibt’s.

    Der nächste Einsatz des Meisterkochs führt ihn ins “Parkhotel” in Villingen-Schwenningen. Rückblende: Rach ist wieder einen Tag zu früh (gääääähn) und bemerkt sofort  die supermiese Stimmung im Lokal. Diesmal liegt es tatsächlich nicht am Essen, sondern an dem Kriegszustand zwischen Service und Küche. Rach wäre aber nicht Rach, wenn er hier keine Lösung fände: Kurzerhand müssen alle die Rollen tauschen, die Servierfräuleins müssen unter Zeitdruck kochen und die Köche müssen die Tische decken und die Teller auftragen. Das geht natürlich gründlich schief und plötzlich behaupten alle, die anderen zu verstehen. Hmmm. Als Rach nach einem Jahr wiederkommt, ist aus Service und Küche wirklich ein Team geworden, aber eigentlich ist das nicht sein Verdienst. Inzwischen gab es nämlich ein Großfeuer in dem Restaurant, nach dem alle mitanpacken mussten und seither mögen sie sich alle… bis auf den Hilfskoch, den mag keiner mehr, der hatte nämlich den Brand verursacht…

    Der dritte Fall spielt im Restaurant “Laterne” irgendwo am Rhein und erinnert den Gewohnheitsrachianer in Teilen fatal an die Gisbert-Show. Vor einem Jahr: Rach kommt, bestellt, ekelt sich über die verbrutzelten Speisen, schimpft über die Fertiggerichte, bringt den Teller in die Küche zurück und ekelt sich noch viel mehr. Hier gammelt und schimmelt es echt überall und vor allem mieft es im ganzen Laden nach Viechern. Spürnase Rach kriegt auch heraus, warum: Eine komplette Gebäudeseite grenzt direkt an einen großen Hundezwinger und stinkt deshalb wie Lumpi. Trotzdem freundet sich der Gastropapst mit dem Wirt an und fährt mit ihm nach Wien, damit der einmal Wiener Schnitzel im Original sehen kann. Der Laternenwirt will sich nämlich auf Schnitzel spezialisieren. Rach ist nicht nur nett, sondern auch noch raffiniert: Während er mit dem – auch hier wieder – ziemlich undürren Wirt in Österreich herumturnt, kommt eine Batterie fernsehbezahlter Helferlein und renoviert die alte Muffbude am Rhein. Danach kann der überraschte Wirt sofort mit der Schnitzelfabrikation beginnen und Rach zieht befriedigt von dannen. Ein Jahr später hat allerdings das Schicksal zugeschlagen: Der Wirt musste inzwischen das Lokal krankheitsbedingt aufgeben.

    Die “Brauerei zum Stadtpark” in Hockenheim ist hoch verschuldet. Rach findet heraus, woran es liegt, dass zuwenig Gäste kommen und sorgt dafür, dass der Laden seine Stärken auch auf der Speisekarte besser herausarbeitet. Die Spezialität sind deftiges Essen und vor allem Bier. Danach läuft alles besser und auch ein Jahr später brummt der Laden noch immer. Rach inspiziert die Küche und ist hochzufrieden, wird von allen Weißkitteln als alter Bekannter begrüßt und fühlt sich sichtlich wohl.

    Die Sendung schließt mit dem Restaurant “Blaue Ente” in Blankenfelde bei Berlin. Hier praktiziert Hubert, ein Küchen-Faktotum, dem Rach vor einem Jahr zum Erfolg verholfen hat. Bei seinem damaligen Besuch ist Rach schon nach einem Bissen klar, dass Hubert in die erlauchte Bruderschaft der Küchenexperten gehört, denn er kann gut kochen, daran kann die momentane Besucherflaute also nicht liegen. Aber die Speisekarte macht den Meister stutzig: In der Blauen Ente gibt es kein einziges Entengericht, stattdessen gegrilltes Bison und ähnliche Extravaganzen, die man in einem Stadtrandrestaurant nicht vermuten würde. (Wem das bekannt vorkommt, beim Fall am 23.02.2009 war es im “Entenjakob” genauso!) Rach stellt die Speisekarte auf Wasservögel um und kommt außerdem auf die Idee, (gegrillte) Enten auf dem Wochenmarkt in Berlin anzubieten und so für das Restaurant zu werben. Scheint zu funktionieren und Hubert und unseren Gastropapst verbindet seitdem eine innige Männerfreundschaft. Beide besuchen einander und helfen im jeweils anderen Restaurant in der Küche mit.

    Mit diesem erfolgreichen Fall verabschiedet uns Rach aus dieser Staffel. Bleibt nur zu hoffen, dass der sympathische Küchengott noch nicht die Schnauze voll hat vom Helfen, wir würden ihm gern weiterhin über die begnadete Schulter schauen und hier und da auch ein wenig ablästern… ;-)

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  • Heute geht es um Nicole (16) und Kay (17) – nicht verwand!

    Nicole ist eine kleine aufgetakelte Göre wie ich finde, die wirklich nix anderes im Kopf hat als Party. Ihr allein erziehender Vater hat resigniert und überlässt seiner Tochter, die übrigens schon fast von jeder Schule geflogen ist, die gemeinsame Wohnung als Partyzone! Weichei!

    Bei unserem Kay dachte ich im ersten Moment er sei so ein richtiger harter Metal-Typ, der seinen Eltern sagt wo die Richtung hingeht. Doch weit gefehlt in Wirklichkeit ist er nur ein Emo-Mädchen – er bügelt sich die Haare! Und genauso wie ein verzogenes Mädchen ist er total empfindlich und ein bisschen – wie sagt man so schön – schlampig, wenn ihr mich fragt!

    Kein Wunder das seine Eltern die letzte Chance darin sehen aus ihm einen Mann zu machen und Enkelkinder zu bekommen, indem sie ihn zu den strengsten Eltern der Welt schicken -> den Brunner in der Schweiz!

    Bernadette und Roland Brunner leben weit oben in den Alpen auf ihrem Bauernhof – hier herrschen noch Zucht und Ordnung – so glaubt man zumindest…

    Die Brunner versuchen als erstes ihren neuen Schützlingen, das Rauchen auszutreiben. Mit schwachen Erfolg… Nachdem Bernadette Nicole und Kay erwischt hat versucht sie später den beiden die Kippen abzunehmen… dabei packt sie Kay an und der kontert mit “Bitte fassen Sie mich nicht an!” und hat damit Erfolg. Das gleiche Spielchen macht er auch als Roland versucht ihm zum Hufe beschneiden der Kühe zu bewegen. Eine sehr blutige angelegen und außerdem fängt so ne Kuh auf einfach mal an zu Pinkeln und zu Scheißen wenn man grade dabei ist an ihr herum zu schnippeln…. Zu ekelig für unser Mädchen Kay! Also setzt er sich ins Auto und schmollt. Als Roland versucht ihn heraus zu ziehen aus dem Auto. Sag Kay wieder “Bitte packen Sie mich nicht an, sonst hole ich meine Mama” und die Situation ist geklärt… Tja das nenne ich mal strenge!
    Es findet sich dann später aber doch noch ein Job für Kay – Tierefüttern! Das stinkt nämlich nicht so sehr! Damit zerbricht dann auch die Allianz zwischen Kay und Nicole. Erst noch das Terror-Duo bricht er nun aus und legt sich selbstlos die Fesseln der Vernunft an… Nicole kann bloß nur doof zu sehen! Kays neue Vernunft verleitet ihn dann sogar eine Weisheit über seine Lippen zu bringen: “Wenn die Arbeit getan ist macht die Freizeit viel mehr Spaß, da man dann den Kopf frei hat und sich ganz seinen Hobbies widmen kann!”.
    Nicole hat leider die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Sie bekommt sogar einen Heulkrampf… weil alle so fies sind!

    Naja am Ende fahren die beiden nach Hause und versprechen sich zu bessern. Kay wird sogar sentimental – er wird die Brunners vermissen – ohh wie süß!

    Ich muss an dieser Stelle leider alle Fans der Serie enttäuschen – ich werde es mir nicht mehr ansehen. Die Sache ist einfach zu langweilig! Auch wirkt vieles gestellt! Noch schlimmer ist es außerdem bei “Schluß mit Hotel Mama”, dass im Anschluss läuft. Einfach nur langweilig… und nicht mal witzig.

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  • DSDS (RTL) 15.03.2009 No Comments

    Bevor ich etwas über die zukünftigen Exsternchen schreibe, bei deren raschem Verglühen wir auch heute Abend wieder Zeuge sein dürfen, muss ich mich hier mal über Dieter Bohlens Klamotten beschweren: Ich glaube nämlich, der hat meinen Fernseher kaputt gemacht! Sein Anzug war so megaquietschneonpinkorangerot, dass mein Apparat da nur noch eine völlig gesättigte, konturlose Farbfläche draus gemacht hat. So etwas kenne ich eigentlich nur von der Digitalknipse, wenn sich der Blitz in einem Fenster spiegelt.

    Das Motto “Geschlechtertausch” passt natürlich wie bestellt zu Benny Kieckhäben. Er bringt Madonnas “Like a Virgin” mit ziemlich viel Heiteitei und zieht sich damit Dieters Unmut zu: “Dies ist kein Tuntenball und keine Transenshow”. Das Publikum buht etwas, aber Bohlen mag nunmal keine Schwulen, jedenfalls nicht in seiner Sendung. Sarah Kreuz macht es besser und bringt mit Westlifes “You raise me up” echtes Gänsehautfeeling rüber, das bescheinigt ihr auch die Jury. Tränendrüsenalarm beim Bravoboy Marc Jentzen: Er begrüßt vor der Sendung – und natürlich vor der Kamera – Kinder aus seinem früheren Kinderheim. Seinen Titel “I kissed a Girl” von Katy Parry bringt er trotz guter Tanzperformance gesanglich ziemlich dürftig rüber und Dieter befindet: “Du entwickelst Dich vom Jackpot zum Trostpreis”.

    Als nächstes kommt Annemarie Eilfeld und stürzt schon im Einspieler kopfüber in die Megafalle: Sie lästert über Publikumsliebling Holger und wird deshalb bereits vor dem ersten Ton ausgebuht. Auch das gut gesungene “Sweet Home Alabama” von Kid Rock (ursprünglich Lynyrd Skynyrd) kann ihr nicht mehr helfen. Ein gnadenloses Pfeifkonzert ist danach die Quittung für soviel Naivität. Den heiligen Holger zu lästern, unseren “Captain Entertainment”, wie kann man nur? Wo doch jeder weiß, wie gern auch die Jury aus Dieter, Dieter und Dieter den durchgeknallten Verwaltungsfuzzi mag. Gute Nacht, Annemarie, Du warst zu blöd für diese Welt…

    Irgendwie hat Daniel Schuhmacher offensichtlich Angst vor dem heutigen Showmotto “Geschlechtertausch”, denn er nutzt seinen ganzen Einspielfilm, um klar zu machen, dass er nicht schwul sei. Soso. Danach singt er mit viel Falsett, aber größtenteils sauber “Irgendwas bleibt” von Silbermond. Tja, irgendwas bleibt, nämlich der Eindruck, dass Daniel weniger an sich glaubt, als die Jury. Die ist von seinem Auftritt hellauf begeistert und Dieter lässt sich sogar zu dem Satz hinreißen “Man muss ja auch nicht immer rumtanzen, wie eine angestochene Wildsau.”. Nanu, geheimes Zerwürfnis mit Holger? Man wagt es ja kaum zu hoffen.

    Danach kommen leider Szenen vom Kandidatensofa, auf die ich und mein Magen gern verzichtet hätten: Moderator Marco Schreyl inszeniert die Versöhnung der bösen Annemarie mit Holger. Sie flennt fast “ich habe das gar nicht so gemeint, das fiese RTL-Kamerateam hat mich gelinkt!”. Wie man ihren Satz “Holger passt nicht zu DSDS” anders interpretieren kann, bleibt allerdings ihr Geheimnis. Schade, wäre sie nicht eingeknickt, hätte ich für die Frau angerufen, aber das kann sie sich jetzt in die blonden Haare schmieren!

    Und nach der Werbepause kommt es dann noch viel ekeliger: Es wird eine Szene gezeigt, die sich wenigen Minuten zuvor (noch vor der “Versöhnung”) live auf dem Kandidatensofa abgespielt hatte, als Annemarie von ihrem Auftritt zurück kam und sich der gedisste Holger offenbar gewaltbereit vor ihr aufbaute und mindestens (!) herumfuchtelte, genauer kann man das nicht erkennen. Daniel und Marc mussten sich schützend vor das Mädel stellen und man hat plötzlich Angst, dass der einfältig-harmlos wirkende Pianoclown der Blondine etwas antun könnte. Schön, dass die Kamera gnadenlos drauf hält, vielleicht reicht das ja für seine Disqualifikation.

    Ungerührt geht das Programm danach weiter mit Elton Johns “Your Song”, das von Harfenjule Cornelia Patzlsperger weitgehend unfallfrei zu Gehör gebracht wird. Auf dem Männersektor hat sich für Cornelia offenbar in der letzten Woche noch nichts Entscheidendes getan, deshalb wärmt Dieter das Thema wieder auf. Er greift dazu tief in den RTL-Giftschrank und zeigt zur allgemeinen Belustigung Bilder der schlimmsten Casting-Knallschoten. Am Ende kommt noch ein Bild vom Jurykollegen Volker, das Dieter mit einigen derben Sprüchen unterhalb der Gürtellinie kommentiert. Auf diesem Niveau fühlt er sich ja bekanntermaßen zuhause.

    Wo wir gerade beim niedrigen Niveau sind: Nun kommt  Holger Göpfert, der verhinderte Frauenschläger. Allanah Myles “Black Velvet” ist sein heutiger Titel, den ich gleich nach dem Blogschreiben aus meiner MP3-Sammlung löschen werde. Diesmal hat man Holger offenbar unter Valium gesetzt und am Piano festgebunden, damit er nicht so zappelt. Zucken und Hüpfen tut zunächst lediglich seine Stimme, allerdings recht unmelodisch. Erst in der zweiten Hälfte des Liedes reißt er sich los, taumelt aber nur noch ein wenig benommen über die Bühne und macht insgesamt – insbesondere im Vergleich zur Vorwoche – einen ziemlich aufgelösten Eindruck.

    Dieter lässt hinterher gleich den Psychologen raushängen und attestiert, Holger sei ein ganz Sensibler und deshalb habe ihn der Streit mit Annemarie wohl sehr mitgenommen. Kein Wort zu dem komplett versemmelten Titel – Benny hätte er dafür gevierteilt. Stattdessen schenkt Bohlen dem Wasserhasser Göpfert einen Schwimmkurs und kündigt für die nächste Sendung Bilder von Holger im Becken an. Das hat die Welt ja gerade noch gebraucht! Holger scheint dabei wirklich neben sich zu stehen und brabbelt Unverständliches, das Marco soweit möglich der Außenwelt übersetzt. Schließlich will Holger auch noch die Telefonnummer durchgeben, verheddert sich aber total, bis Marco ihn stoppt und die Situation professionell auffängt. Jau, das ist eben live und Holger ist einfach nur Panne. Ein Tipp für RTL: Stellt dem Mann das Mikrofon ab, wenn er nicht gerade “singt”. Und eigentlich auch dann!

    Ab geht es in die Welt des deutschen Schlagers mit “Gesichtskrapfen” Vanessa Neigert. Sensibel, wie das Fernsehen halt ist, werden ihre Gewichtsprobleme ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Im Einspieler stellt ein Arzt fest, sie habe die Kondition einer Siebzigjährigen. Sie plappert dann etwas von ihrer  “Konditotion” – gemeint ist wohl Kuchensucht -  und bewirbt sich damit um den Titel “Zlatko des Jahres”. Sie hat sich Reinhard Meys “Über den Wolken” ausgesucht. Schade, “Aber bitte mit Sahne” von Udo Jürgens wäre doch viel komischer gewesen… Offenbar sind ihr die Kalorien dann auch noch zu Kopfe gestiegen und sie vermackelt den Text gründlich, außerdem stellt sich ihr altes Lispelproblem wieder ein. Egal, Dieters Jury hat’s nicht gemerkt und winkt sie anstandslos durch.

    Den Abschluss macht Dominik Büchele, Mädchenschwarm und zunehmend auch Mamas Liebling. Ist das nicht der Typ auf der Kinderschokolade? Sein Einspieler zeigt keine körperlichen oder psychischen Macken, sondern einfach, wie sehr er es genießt, jetzt auf der Straße von kleinen Mädchen erkannt zu werden. Schon zum zweiten Mal in Folge singt er nicht James Blunt, persönlicher Rekord! Diesmal ist es “First Day of my Life” von Melanie C. und er kriegt es wieder ziemlich gut hin, da kann man nicht meckern.

    Als Sahnehäubchen, sorry Vanessa, kommt zum Abschluss noch der Song “Stand by me” von Ben E. King. Den führen unsere Kandidaten zusammen mit Seal auf, der in DSDS offenbar noch dringend seine neue CD promoten muss.

    Die Zeit bis zur Urteilsverkündung versüßt uns RTL wieder mit Humor für Leute, die mit dem Rückenmark denken. Dann wirbt Seal mit einem weiteren Titel für seine CD, danach müssen Benny, Marc, Cornelia und Annemarie nach vorn und raus fliegt Cornelia, die Frau mit den geschickten Fingern. Ist wohl zu alt für die Sendung, ihre Fans schlafen sicher schon. Mist, Holger ist immer noch dabei, aber wenigstens ganz klar mit fallender Tendenz!

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