• Dieses Mal waren die Mädels in Los Angeles unterwegs.

    Als erstes zeigte Alessandra Ambrosia (Victoria’s Secret-Model) den Mädels wie man ordentlich läuft – ziemlich lahme Angelegenheit wenn ihr mich fragt. Darum will ich auch nicht weiter drauf eingehen.

    Viel spannender wurde es nämlich dann beim Kunden-Casting. Dieses Mal niemand geringer als “Yogurette”.

    Yogurette wurde von ihrem Marketing-Dirrector vertreten. Der ließ die Mädels erstmal vor seinen Augen sportlich betätigen… entweder mit  Seilspringen, Boxen oder Hulla-Hup schwingen. Ich frage mich ja nun wo die Assotioation ist zum Photo-Shooting danach – bei dem die Mädels sexy an ner Yogurette-Knabbern sollen! Wahrscheinlich ging es mal wieder nur um “Schüttel deinen Speck solange bis es dem Kunden gefällt”.

    Zumindest grinste der Marketing-Director immer schön dabei und sagte den Mädels dann teilweise – grinsend – wie inkompetent sie sind… Solche Menschen liebe ich ja…

    Der Typ war mir also richtig unsympathisch. Die Krönung war als Maria rein kam und er gleich zu ihr meinte – was sie dabei bloß denken würde hier mit ihrer roten Karnevals-Perücke aufzutauchen…. Boah? Hallo hat er sich die Bewerberinnen woher mal angeguckt? Und selbst wenn nicht – hätte man gesehen, dass das keine Perücke war! Also ich finde sie auch nicht schön und frage mich auch warum sie noch dabei ist  aber das war ja wohl ziemlich unprofessionell. Ach ja gegrinst hat er natürlich wieder dabei… Ganz ehrlich aber der Typ ist für mich ein echter Image-Schaden! Wird wahrscheinlich keine Konsequenzen haben – schade drum!

    Marie gewann den Kundenauftrag weil sie der Typ des Kunden war ;-) (Ich will damit nix andeuten ;-) )

    Die anderen Mädels waren darüber total stinkig weil Marie nun zum zweiten Mal in Folge den Kundenauftrag bekommen hat. Vor allem Jessica war ziemlich zickig. Aber sry Jessica an dieser Stelle muss ich dir leider sagen – du hast nix in meinen Augen – einfach nur Durchschnitt!

    Die Sache wurde dann auch nicht besser als die Mädels zu einem Shooting für die deutsche Cosmopolitan geladen wurden. Auch hier stand Marie im Mittelpunkt! Ich finde sie auch scharf ;-)

    Zum Schluss ging es dann für die Mädels noch nachts unter die Dusche. Allerdings mitten auf einer Kreuzung! Irgend so ein toller Photograph steht darauf halbnackte, nasse und frierende Mädels abzulichten… Heide hat es auch mal bei ihm gemacht und so mussten die Mädels ihrem großen Vorbild es gleich machen. Ein paar der Mädels war die ganze Sache aber deutlich zu kalt und so zickten die Mädels rum. Für Heidi ein Desaster, denn so was darf ein Model nicht machen… Larissa hatte auch ein cooles Kommentar für die Zitter-Kolleginnen… sie meinte: Die auf der Titanic hätten ja auch nicht gejammert als das Schiff im Eiswasser unterging… Ja die waren ja auch starr vor Todesangst meine Liebe! Aber sie ist ja ein Model und die sind ja im Allgemeinen nicht dafür bekannt besonders geistreiche Kommentare abzugeben!

    Sara und Marie machten außerdem für mich die Beste Figur dabei. Ich glaube auch das Sara GNTM wird. Wer will kann ja mit mir Wetten.

    Am Ende sind dann Tamara Busch und Aline Bauer rausgeflogen.

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  • Mit einem ökonomisch, juristisch und menschlich chaotischen Fall hat es Peter Zwegat heute zu tun. Der Berliner Schuldenflüsterer wird nach Bad Pyrmont zu Familie Dröge gerufen. Auf den ersten Blick sieht es nach Bagatelle aus, geht es doch nur um lumpige 27.000 Tacken. Für so einen Mickerbetrag knipst RTL eigentlich nicht die Kamera an und macht den Zwegat wach. Hätte die Geschichte nicht eine menschliche Dimension…

    Daniel Dröge klebt, wie man so sagt, das Pech an den Hacken. Vor sieben Jahren begann er seine Schuldenkarriere mit der missglückten Übernahme einer Kneipe und pflegt seitdem eine enge Bekanntschaft mit dem Gerichtsvollzieher. Heute, mit 33, hat er Osteoporose (Knochenschwund) und kann deshalb kaum noch arbeiten; langfristig droht sogar die Frührente. RTL wirbt um unser Mitgefühl mit einer nett gemachten Großaufnahme, wie Daniel sich eine Spritze in den Oberschenkel haut. Aus dem Off berichtet seine Freundin von ihrer Angst, dass er bald gelähmt sein könnte. Doch auch ihr selbst geht es nach diversen Brustoperationen, deren Einzelheiten uns RTL nicht vorenthält, ziemlich mies. Seit der Geburt des gemeinsamen Sohnes ist sie im Mutterschutz und verdient daher gerade auch kein Geld.

    Vor zwei Jahren klopfte endlich “das Glück” an die Tür, wenn man das zynisch mal so nennen darf: Daniels Vater starb und vererbte ihm das Elternhaus. Zwei kleine Wermutstropfen gibt es dabei allerdings: Erstens ist das Haus total renovierungsbedürftig, um nicht zu sagen: abrissreif. Und zweitens lebt darin noch immer seine Mutter – und zwar mit lebenslangem Wohnrecht! De facto ist die Bude unverkäuflich und kostet sogar noch laufend Geld, was für einen sowieso schon total Verschuldeten eher nachteilig ist.

    Da kann nur ein Wunder helfen… oder Peter Zwegat. Gerufen, gekommen und schon ist er da. Zuerst besichtigt er die ärmliche Souterrainwohnung der Dröges und nimmt dem Paar vor laufender Kamera die Schuldenbeichte ab. Besonders interessiert ihn die Sache mit dem geerbten Elternhaus und deshalb fährt er zusammen mit Daniel zum Ortstermin in das benachbarte Dörfchen. Hätte er man besser nicht gemacht, denn dieser Besuch bringt ihn fast ins Kittchen!

    Die nach wie vor – mietfrei – in dem Haus lebende Mutter Dröge verkehrt mit ihrem Sohnemann mittlerweile nur noch per Anwalt. Seine Absicht, die Butze zu Bargeld zu machen, hat sie seinerzeit sofort durchblickt und vor Gericht beantragt, die Überschreibung rückgängig zu machen. Das Verfahren läuft noch und hat inzwischen zu einer gewissen Entfremdung zwischen Mutter und Sohn geführt. Zunächst besichtigen Zwegat und Dröge das Anwesen und die leerstehende Wohnung im Dachgeschoss. Der Berliner ist sichtlich “beeindruckt” vom vollvertäfelten, komplett fensterlosen “Wohnzimmer”, den ungedämmten Wänden und dem Badezimmer Marke Eigenbau. Das ist ein kompletter Sanierungsfall, um es freundlich auszudrücken. Eine kurze Überschlagsrechnung ergibt, dass die Kosten einer Renovierung erst in mehreren Jahrzehnten durch Mieteinnahmen wieder hereinkämen, kann man also vergessen.

    Beim Verlassen des Hauses wartet schon der von Mutter Dröge herbeigerufene Dorfpolizist auf die Besucher: Hausfriedensbruch wird ihnen vorgeworfen! Die Sache klärt sich aber schnell – schließlich ist Daniel der Eigentümer – und man kommt letztlich ungeschoren davon. Peter Zwegat redet dabei allein mit der Mutter – ohne Kamera, also ohne verwertbare Bilder, das ist ein absolutes Novum! Hinterher kann er auch deren Lage verstehen, schließlich ist das Haus ihr Lebenswerk und sie hat Angst, dass es unter den Hammer kommt und sie auf der Straße landet. Deshalb hat sie ihren eigenen Sohn auf Rückgabe des Hauses verklagt.

    In Zwegat reift ein teuflischer, nein göttlicher Plan, wie alle Parteien aus der Sache zufrieden herauskommen könnten: Daniel soll den Prozess um die ohnehin unverkäufliche Schrottimmobilie verlieren und gemütlich in die Privatinsolvenz gehen und Muttern könnte dann dort wohnen bleiben, so wie bisher.

    Tja, ist nichts mit hätte, könnte, würde: Zunächst überzeugt Zwegat Daniel, sich im Prozess nicht zu verteidigen und ihn so zu verlieren. Leider rät der nicht eingeweihte Richter diesem aber, sich doch einen Anwalt zu nehmen, was er blöderweise auch tut und den Prozess prompt gewinnt! Mein Gott, der hat aber auch nur Pech im Leben!!!

    Zwegat ist natürlich wütend, weil sein eigener Mandant ihm so ins göttliche Handwerk gepfuscht hat, aber er spricht wenigstens noch mit ihm. Der überschlaue Dröge sucht jetzt verzweifelt nach einem Immobilienmakler, die verabschieden sich aber immer schnell, sobald sie das Haus sehen. Schließlich erklärt sich im Licht der Kamera doch noch ein Vertreter dieses hochgeschätzten Berufsstands aus Mitleid bereit, es wenigstens zu versuchen. Seine Einschätzung ist aber niederschmetternd: Das Haus liegt ungünstig, ist hässlich und in einem miesen Zustand und vor allem wird es weiterhin von Mutter Dröge bewohnt. Ein Verkauf kann unabsehbar lange dauern, wenn überhaupt. Prost Mahlzeit!

    Kurz vor dem Ende der Sendung kommt es dann noch ganz dicke, denn Dröge fliegt nach einer Kontopfändung bei seiner Bank raus und kriegt nur mit Mühe und Zwegats Hilfe ein neues Konto bei der Sparkasse. Ihm wird außerdem klar, dass er durch die verpatzte Prozessniederlage nun auch alle laufenden Unterhaltungskosten für das Elternhaus am Hals hat, z.B. die Schornsteinfegerrechnung. Es sieht so aus, als ob langfristig doch kein Weg mehr an der Privatinsolvenz vorbeiführt.

    Fazit am Ende: Wir sterblichen Erdenmenschen müssen neidlos anerkennen, dass Peter Zwegat von Anfang an Recht hatte und sein eleganter Plan nur durch pure Paddeligkeit seines Mandanten zu Fall gebracht wurde. Aber Irren ist menschlich und Vergeben ist göttlich, vielleicht gibt sich Zwegat in der nächsten Woche ja trotzdem wieder die Ehre, wir würden uns freuen…

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  • Unsere Schwererziehbarenbande hat die gemeinsame Woche mit den Eltern hinter sich und ist nun wieder unterwegs in der weiten Natur Amerikas. Trotzdem ist Cheftherapeutin Annegret Nobel nicht um ihren Job zu beneiden.

    Komasäufer Kevin erholt sich offenbar noch immer von seinem Auftritt in der letzten Woche und hat das Zepter des Topkotzbrockens diesmal an Terrorkrümel Jenifer weitergereicht. Die kriegt nämlich unmittelbar nach der Verabschiedung von ihrer Mutter einen Megatobsuchtsanfall, kloppt sich mit den Betreuern und muss sogar vom Sheriff abgeholt werden, der sie gleich in der Psychiatrieabteilung des Krankenhauses abliefert.

    Schon am nächsten Tag wird die pummelige Blondine aber als geheilt entlassen und darf ihrer Gruppe nach South Dakota folgen, allerdings zunächst nur in einem abseits gelegenen Zelt. Erst nachdem sie sich reihum bei allen anderen Gruppenmitgliedern unter vier Augen (natürlich plus Kamera) entschuldigt hat, gehört Jenifer wieder voll dazu.

    Vor zwei Wochen hatte die Gruppe eine Begegnung mit Wölfen, diesmal sind Pferde dran. In einem Indianerreservat lernen die sechs reiten und erkennen dabei, dass auch Pferde unterschiedliche Charaktere haben können. Der träge Andreas bekommt ein “chillendes” Pferd, wie er meint, und Trotzkopf Crissi hat ein Pferd, das ebenso stur ist wie sie selbst. (Wonneproppen Jenifers Pferd tut mir etwas leid, denn es ist ziemlich klein und Jenni nicht…) Am Abend sind alle ganz zufrieden mit sich und fast denkt man, so entspannt könnte es weitergehen.

    Geht es aber nicht, denn am nächsten Tag ist körperliche Arbeit angesagt: Ein altes Häuptlingsgrab innerhalb des Reservats soll instandgesetzt werden. Annegret will diesmal Faulpelz Andreas aus der Reserve locken und macht ihn für heute zum Vorarbeiter. Das ist natürlich nicht in seinem Sinne, denn so muss er ja nachdenken und das strengt an. Schließlich teilt er jedem Gruppenmitglied eine Arbeit zu, nur für ihn selbst bleibt zufälligerweise nichts übrig, als im Gras zu sitzen. Kevin, der sich selbst gern als Anführer der Gruppe aufspielt, nervt das natürlich und im früheren Leben hätte er an dieser Stelle wohl manuelle Argumente benutzt. Hier und heute scheinen aber Annegrets Bemühungen zu fruchten, denn Kevin diskutiert stattdessen mit Andreas, der dann auch tatsächlich beginnt, selbst mit Hand anzulegen.

    Die heutige Episode endet mit dem Verlesen neuer Elternbriefe. Die haben nach der gemeinsamen Woche relativ derbe Worte für ihre Kinder gefunden, drohen teilweise sogar mit dem Rausschmiss ihrer Brut. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit für Annegret!

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  • Eigentlich wollte ich mir den Scheiß nicht mehr reinziehen aber nachdem mir ein Kollege am Montagmorgen von unseren beiden kuriosen Terrorkinds erzählt hat, konnte ich nicht anders und zog mir die Folge noch am gleichen Abend rein! (Zum Glück habe ich seit kurzem einen Festplatten-Receiver, der auf Trash-TV programmiert ist).

    In der letzten Folge ging es also um Michael (16) und Jennifer (14).

    Michael ist – ach Gott wie sage ich es am Besten – ROSA!!!! Vielleicht auch ein bisschen Pink ;-) und seine Eltern, glaube ich, sollten sich mit dem Gedanken anfreunden in Zukunft einen Schwiegersohn zu bekommen…

    Zumindest treibt er mit seiner ausgeprägten Körperpflege (Zitat: “Ich mache mir auch Abends die Haare. Ein Einbrecher könnte mich ja Nachts entführen….” – ich sag nur “Rosa-Phantasie” ;-) )  seine Eltern in den Wahnsinn außerdem lässt er sich bedienen und macht keinen Finger krumm…. könnte ja das Make-Up versauen!

    Ok das erst Mädchen haben wir schon kommen wir als zu Jennifer!

    Jennifer ist der Terror-Kuchen (nein kein Krümmel – der sieht anders aus!) schlecht hin. Sie ist eine herum schreiende Göre, wenn ihr mich fragt, die keinen Respekt vor ihrem WOW-Spielenden Stiefvater hat und ihrer Mutter auf der Nase herum tanzt. Eine Anzeige wegen “gefährlicher” Körperverletzung hat Jennifer inzwischen auch schon!

    Kein Wunder als das ihre Eltern sie zu den strengsten Eltern der Welt schicken: Carmen und Dario Urbanski in Südafrika!

    Die beiden haben in Afrika einen Bauernhof aufgebaut und betreiben dort eine Kuh-/Straußenfarm. Es gibt also mal wieder genug Scheiße zum Wegmachen für unsere Terrorkids!

    Als ersten ging es ans Kühetreiben, die fangen natürlich an zu kacken bei der Aktion was unseren Michi entsetzen ins Gesicht brachte, denn solche Jobs machen ja nur die Bauern auf dem Dorf und “die sehen ja so scheiße aus”. Ja dann besorg den doch mal rosa Gummistiefel Michi! ;-)

    Naja aber Michi versucht es ja (immer dabei – sein Rosaschirm)  und macht dann sogar später im Kuh-Stall die scheiße weg! Als Dario ihm dann aber beim Milch-Melken Milch ins Gesicht spritzt fängt Michi wieder an zu kreischen, denn Milch lässt er sich nicht gerne ins Gesicht spritzen aber gerne was anders (ein Schelm wer nun böses denkt) wie Michi nachher im Interview berichtet…

    Jenni hat außerdem bis zu diesem Zeitpunkt nix getan außer scheiße zu labern – schade das man das nicht wegschippen kann!

    Beim Futter-Säcke-Schleppen rebelliert sie auch erst aber Dario bekommt sie trotz ihres Herumgeschreie in den Griff bzw. die Wüste, den sie kann ja nirgends hin laufen und ergibt sich ihrem Schicksal irgendwann. Michi fällt zu Jennis Verhalten auch nur ein “Sie kommt ja aus dem Ghetto…!”.

    Danach ging es zum Straußenfüttern. Michi sollte absichern hatte aber mega Angst vor den Tieren denn sie sind nach seiner Ansicht “dumm wie Brot und haben keinen Style!”. Mit Flamingos kann Michi sicherlich besser ;-) – glaube ich zumindest. Aber trotzdem schaffen er und Jenni die Aufgabe.

    Allerdings machte die viele Arbeit an dem Tag müde und so verschlafen die beiden am nächsten Tag. Natürlich sorgt das für Zoff und Jenni dreht voll ab als sie den Kuhstall sauber machen soll. Sie fetzt sich so richtig schön mit Carmen – die Jenni nun auch nur noch fertig machen will.

    Ganz extrem wird es am nächsten Tag. Jenni findet eine Zigarette-Schachtel und raucht natürlich eine! Carmen erwischt sie und stellt sie zur rede. Jenni rastet aus erkennt aber ihren Fehler… (so was ist ihr sicherlich noch nie passiert) und fängt natürlich bitterlich an zu heulen! Eine Erkenntnis tut weh aber auch gut wie Jenni auch merkt, denn nachdem sich alle wieder versöhnt haben entspannt sich das Verhältnis zwischen Jenni und ihren neuen Eltern das erste Mal.

    Heulen tut Mich auch am letzten Tag als Dario die beiden zu einer afrikanischen Familie bringt die nix haben. Ihm wird bewusst das Mode und Styling nicht alles ist im Leben!

    Michi glaube ich sogar das er was gelernt hat aber bei Jenni bin ich mir nicht sicher – ich glaube sie ist schon auf der Treppe abwärts – hoffentlich täusche ich mich da!

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  • DSDS (RTL) 22.03.2009 No Comments

    Das Thema der heutigen dritten DSDS-Mottoshow heißt “Die größten Partyhits aller Zeiten” und es geht wirklich etwas mehr zur Sache, Power statt Deprimucke ist angesagt. Und weil RTL die Action auf der Bühne noch nicht reicht, hat man jetzt offenbar auch kräftig im Kandidatenhaus gezündelt. Fast alle Sternazubis bringen in ihrem Einspieler vor dem Auftritt ein Statement zur Hackerei in der letzten Woche zwischen Annemarie und Holger. Heraus kommt: Mehr Feinde hat das Blonde Gift. Holger tut den anderen Kandidaten eher leid – vermutlich wird er trotz Dieters Protegierung nicht ganz für voll genommen. Dabei ist der Mann nicht zu unterschätzen, immerhin kann er seit dieser Woche auch (etwas) schwimmen, wie wir bedauerlicherweise sehen müssen.

    “Diva” Sarah Kreuz macht den Anfang. Schon im Einspieler geht sie beim Publikum auf Stimmenfang und nennt Annemarie herzlos. Die Holger-Fraktion jubelt dazu nach dem Motto “der Feind meines Feindes ist mein Freund”. Bestimmt ein schlauer Zug von Sarah, denn falls Holger mal eines Tages nicht mehr dabei sein sollte (Gott und Dieter bewahre), erbt sie vielleicht seine Fans…

    Auch mit Gloria Gaynors “I will survive” macht sie alles richtig und die Jury ist rundweg begeistert… bis auf Dieter, der Sarahs mickrige Englischkenntnisse bemängelt. Aber dazu hat er seinen aktuellen Best Kumpel Bruce Darnell (”Drama, Baby”) eingeladen, der kurz den Catwalk machen darf und in den kommenden Wochen als Englischlehrer für Sarah fungieren soll. Ich vermute, dass sich Dieter durch die Verpflichtung von Bruce nur aus der Schusslinie der Gay Community manövrieren will, in die er letzte Woche durch die schwulenfeindliche Kritik an Benny gekommen war.

    A propos Benny Kieckhäben, der selbsternannte Paradiesvogel kommt als nächster dran. In seinem Einspieler erklärt er erstmal seine Neutralität im Titanenkampf Annemarie gegen Holger “Isch lieb se alle – isch kann niemand hasse”. Dann werden die Ergebnisse des Fotoshootings von Benny aus der Bild-Zeitung (Dieters Leib- und Magenpostille) präsentiert. Unfreiwilllig lernen wir dann noch Marcel kennen, Bennys Entkorker und bester Freund. Passend dazu trällert Benny “What is Love” von Haddaway. Diesmal ist sogar Dieter begeistert, nichts mehr mit Transenshow und Tuntenball.

    Für Babyface Daniel Schuhmacher hat sich RTL inzwischen das Attribut “Pretty Boy” überlegt. Er hat nicht nur eine neue Frisur, sondern auch ein geschicktes Händchen bei der Titelauswahl: Diesmal präsentiert er “Sweet Dreams” von den Eurythmics – wegen seiner hohen Stimme kann er den Song in derselben Lage wie Annie Lennox singen. Dieter prophezeit Daniel, dass er bei DSDS noch sehr weit kommen werde.

    “Schlagerkönigin” Vanessa Neigert trifft in ihrem Einspielfilmchen zum ersten Mal seit drei Jahren ihren Vater, das gibt “Pipi in die Augen”. Anschließend versucht sie sich an einem Liedchen aus dem Neandertal des deutschen Schlagers, nämlich Gittes “Ich will ‘nen Cowboy als Mann”. Ihre Tanzperformance in grün schimmernder Wurstpelle mit Faltenrock ist ok, aber der Gesang… olala, da würde sich Gitte im Grabe umdrehen, wenn sie schon gestorben wäre… Diesmal fällt das sogar der Jury auf und Vanessa gelobt Besserung.

    Pfeifkonzert zum Auftritt von Annemarie Eilfeld: Das blonde Gift hatte sich bekanntlich in der letzten Woche durch die Kritik an Dieters Liebling selbst aus dem Kreis der zivilisierten Menschheit herauskatapultiert, jetzt reicht schon die Nennung ihres Namens für lautstarke Missfallensäußerungen der Holgerianer. Sie scheint das aber zu genießen und zieht in ihrem Einspieler heute auch noch über Marc und Sarah her, die angeblich zusammen seien. Kommt mir vor wie in der fünften Klasse, passt aber zu ihrem Titel “99 Luftballons”.

    Der Song geht so, aber Nena kann’s besser, sagt Gott Dieter, und der muss es wissen. Das etwas bitchige Kleid mag er auch nicht, dabei ist es doch so schön kurz, die hochhackigen Schuhe und die fehlende Achselbehaarung finden aber Anerkennung. Die Jury streitet kurz darüber, ob Buhrufe okay seien oder nicht und Bohlen formuliert wie immer das druckreife Schlusswort: “Also man darf sich darüber echt nicht wundern, wenn man sich zu Everybody’s Arschloch macht.”. (Als Annemarie die Bühne verlässt, tröstet sie Moderator Marco Schreyl charmant “Also ich glaube nicht, dass Du ein Arschloch bist”.)

    Auch “Strahlemann” Marc Jentzen schlägt sich auf Holgers Seite und meckert über die böse Annemarie. Sein “Celebration” von Kool and the Gang kriegt er ungewohnt sauber rüber, macht gut Action auf der Bühne und verdient sich damit das Lob der Jury.

    Und dann ist es wieder so weit, der Grund, weshalb ich sonnabends nur noch leichte Kost zu mir nehme: Holger Göpfert tritt auf. Doch vor den Angriff auf Ohren und Verdauungsorgane hat RTL diesmal noch ein besonderes Highlight gesetzt. Wer die letzte Sendung gesehen hat, ist vorgewarnt und schafft vielleicht noch den rettenden Griff zur Fernbedienung, alle anderen müssen nun Bilder sehen, die eigentlich keinem Menschen zugemutet werden sollten: Holger lernt schwimmen. Die Story beginnt damit, dass ER im weißen Bademantel und mit Dieters geschenkten Schwimmflügelchen am Beckenrand steht und irgendetwas mit seiner Schwimmlehrerin brabbelt. Gnädigerweise ist die Kamera gerade am anderen Ende des Beckens, als ER den Bademantel fallen lässt und blitzschnell die Leiter hinuntersaust ins Wasser. Bestimmt gibt es jetzt ein paar ganz böse Zuschauer, die hoffen, dass die Schwimmflügel Löcher haben!? Pfui, wie gemein! (Ich würde das nie denken, denn worüber sollte ich ohne Holger nächste Woche lästern?) Also, die Schwimmflügel sind nicht kaputt, Holger taucht wieder auf und brabbelt unverdrossen weiter. Am Ende kriegt er tatsächlich eine Bescheinigung, dass er die “Seepferdchen”-Prüfung bestanden hat – auch wenn es mehr nach See-Elefant aussieht. Ein Phänomen, denn damit kann er jetzt schon besser schwimmen als singen…

    Während man angesichts der gerade gesehenen Bilder noch um Luft und Fassung ringt, beginnt die Hauptattacke auf den guten Geschmack, denn Göpfert betritt jetzt live die Arena. Heute dilletiert er schon zum zweiten Mal mit einem Queen-Titel, nämlich mit “We are the Champions”. Der arme Freddie Mercury – auch der kann sich mangels Beisetzung nicht im Grabe umdrehen, aber vermutlich küselt sich jetzt irgendwo seine Asche. Musikalisch ist das schon eine ziemliche Zumutung, aber optisch vermurkst Captain Entertainment im Smoking diese wunderschöne Hymne dann total. Seine unmotivierten Zuckungen und Drehungen wirken wie eine schlechte Kopie einer ganz miesen Parodie auf den charismatischen Queen-Sänger. Wenigstens weiß ich jetzt wieder, was ich heute zum Mittag hatte…

    Die Jury steht wie gewohnt völlig unter Dieters Knute und gratuliert Holger geschlossen zum bestandenen Seepferdchen und zum heutigen Titel. Nina und Volker sollten geistige Insolvenz anmelden, ich kann mir das nur so erklären, dass Dieter ihre Gehaltsschecks zurückhält! Dazu passt auch, dass nach der nun folgenden Werbepause ganz fett Propaganda für den Dieter-Film am Sonntagabend gemacht wird. Prima, sein Haussender RTL macht den Kotau und sendet zur Prime Time einen Streifen, der wegen mangelnder Qualität nicht mal einen Kinoverleiher gefunden hat!

    Das Ende markiert “Herzensbrecher” Dominik Büchele mit einer echten Überraschung: Er singt scheiße! Die Backfischhymne “Reality” von Richard Sanderson wirkt schon im Original wie eine Musik gewordene Dreifachportion Tiramisu, aber Dominik eiert und leiert zusätzlich durch dieses Stück, dass man denkt, er habe zu lange neben Holger auf der Bank gesessen. Dieter schimpft, das sei nur Hasenfuß-Musik und reiche nicht für einen Spitzenplatz. Die anderen Jurymitglieder sind wie immer natürlich auch seiner Meinung.

    Diesmal gibt es zwischen der Hauptsendung und dem Ergebnis einen Boxkampf – vermutlich wird dabei mehr gelacht, als bei den unsäglichen Humorgranaten, die RTL an den vorherigen Sonnabenden an dieser Stelle sendete.

    Jetzt kommt das Urteil der Zuschauer: Nach vorn müssen wie in der Vorwoche Marc, die böse Annemarie und Benny, dazu diesmal auch noch Vanessa. Raus fliegt dann am Ende Marc Jentzen. Holger ist somit bei der nächsten Show in zwei Wochen wieder dabei. Nachdem er inzwischen schon schwimmen kann, lernt er ja diesmal vielleicht fliegen… oder sogar singen?

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  • Die letzte Auswandererdoku auf Kabel1 hätte ich mir auch schenken können – hätte ich doch nur auf meinen eigenen Blog der letzten Woche gehört! Schon im Teaser war klar, dass wir es heute weder mit Überfliegern noch Vollpfosten zu tun haben. Nicht mal das Auswanderungsziel war exotisch: Gran Canaria, gefühlt ja ein Zipfel von Süddeutschland. Wenn ich ganz ehrlich bin, und das sind wir im Internet ja alle, bin ich sogar beim ersten Ansehen eingeschlafen und komme deswegen erst heute dazu, diese Folge zu belästern.

    Also, das mittelalterliche Pärchen Britta und Wigand hat vom sicheren Einkommen und dem grauen Wetter in Deutschland die Nase voll, gibt Werbeagentur (er) bzw. Piercingstudio (sie) auf und trollt sich nach Spanien. Auf den Kanaren will Britta, die sich dort den Kampfnamen “Brenda” zulegt, als Untermieterin eines Frisörladens eine Kosmetikecke aufmachen. Tja, zu früh gefreut, die Chefin des urspanischen Haarstudios “Struwwelpeter” (!) hat es sich anders überlegt und braucht den Platz jetzt selbst. Unsere beiden Auswanderer sind für ca. 5 Minuten down und überlegen dann, wie sie jetzt weitermachen können. (Überlegung am Rande: Wenn ich Wigand hieße, hätte ich mir auf jeden Fall auch einen Kampfnamen angeschafft…)

    Jetzt kommen wir zum Lowlight der Sendung, dem Moment fürs Fremdschämen: Aus unerfindlichen Gründen kennen Britta/Brenda und Wigand einen gewissen Bernie, der als stark angegrauter Jürgen-Drews-Ersatz in der deutschen Community von Gran Canaria  auftritt; man sieht ihn (Gottseidank nur sehr kurz) bei einer Open Air Unterhaltungsshow für schunkelnde Teutonen. Übrigens sollte man es sich mit Bernie nicht verderben, denn lt. Stimme aus dem Off laufen bei ihm die Fäden aller Deutschen auf Gran Canaria zusammen; das nennt man wohl einen “Paten”. Egal, zurück zu Bernies Show: Offenbar als Pausenunterhaltung verliest er zwischendurch Kleinanzeigen und stellt dem Publikum arbeitssuchende Landsleute (also Deutsche, keine Spanier) vor. Heute sind das die Powerfrau Brenda und ihr etwas hüpfig wirkender Partner.

    Bernies Direktwerbung kommt an und unsere beiden lernen so tatsächlich ein anderes Auswandererpaar kennen, das einen Beautysalon betreibt und dort noch ein Eckchen für Britta/Brenda frei hätte. Leider ist die “Location” bei näherer Betrachtung denn doch zu klein, aber der joviale Bernie lässt im Beisein der Kamera ein zweites Mal seine weitreichenden Beziehungen spielen. So bekommt Britta/Brenda in einem anderen Salon ihre Ecke, arbeitet  erfolgreich einen Tag zur Probe und ist glücklich. Und Wigand kriegt (ebenfalls mit “Vitamin B”) einen ersten Auftrag als Werbedesigner, stellt sich dabei geschickt an und hat ebenfalls “Land in Sicht”.

    Die Story geht also gut aus und setzt in ihrer Belanglosigkeit die negative Entwicklung der letzten Wochen fort. Offenbar sind Kabel1 die bunten Stories ausgegangen und deshalb versendet man nun auch Geschichten, die eigentlich im Flusensieb des Langeweilefilters hängen geblieben sein sollten. Aber eine Sache macht mich hoffen: Die ganze Story spielt komplett in einer “deutschen Blase”, nicht ein einziges Mal kommen echte Spanier vor. Vielleicht ermutigt Kabel1 damit mehr Leute, in Länder auszuwandern, deren Sprache sie eigentlich gar nicht sprechen. Das gäbe endlich wieder Reinfälle vom Feinsten und wir hätten was zu lachen… :-)

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