Ik glob ik tille, wa?!?! Heidi, Rolf(e), Peyman und ihr Tross, nebst dreißig Anwärterrinnen auf die Krone von „Hühnerhaufenhausen“ ziehen in die Hauptstadt ein. Hier nun also sollen die jungen Damen in den Ring steigen, denn nach diesem „Battle“ kann es nur noch fünfzehn geben – so sagt man - und so lasset die Spiele beginnen!
Schon zur ersten Prüfung werden die Kandidatinnen kaltblütig aufs Glatteis geführt: in einer Tiefkühltruhe sollen die verängstigten kleinen Mädchen bei -15 Grad Celsius, trotz dräuender Influenza, hübscher als Schneewittchen für den Photografen posieren - da triefen die kleinen Schnuppernäschen.
Aber Natürlich keck vorne weg: Tessa - ”Wie Tesa mit zwei S”. Sie kopiert zwar immer noch das Styling von Ira, glänzte dafür aber heute mit Sprüchen wie: “Ich glaube, dass hier so viele langweilige, ausdruckslose Mädchen dabei sind, die hier einfach nichts verloren haben” oder “Die anderen Mädels haben halt echt keinen Plan, von nichts”. Prima Drehbuch!
Dann sehen wir noch – ja ist denn schon wieder Frühling – Störche im Salat bei einer Modenschau und den abschließenden “Kuck mal Heidi, auch ich kann auf Stöckelschuhen gehen”-Präsentationen.
Zu guter letzt werden wir noch mit der tränenreichen “Wer kommt weiter”-Entscheidung der Jury konfrontiert und - oh Wunder – jetzt kommen plötzlich doch sechszehn Damen in die nächste Show – die Dramaturgen von Peter Steiners Theaterstadl oder dem Ohnsorg-Theater könnten es nicht besser hinrichten





